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Fußball-Landesliga

Ringwelski: „Wir ziehen alle an einem Strang“

08.06.2012 | 17:18 Uhr
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Ringwelski: „Wir ziehen alle an einem Strang“
Kriegt der Hombrucher SV (hier beim 0:3 in der Vorwoche gegen Fortuna Herne) doch noch die Kurve? Bei einem Heimsieg am Sonntag wäre der Klassenverbleib perfekt

Am Sonntag kann sich entscheiden, ob es auch in der kommenden Saison wieder Landesliga-Fußball an der Deutsch-Luxemburger Straße zu sehen gibt. Daher zählt für den Hombrucher SV gegen den VfB Waltrop nur ein Sieg.

„Wir ziehen alle an einem Strang“, schildert Co-Trainer Martin Ringwelski die Stimmungslage nach dem Rücktritt von Sead Sabotic. Die Mannschaft hatte die Nachricht vom Trainerausstieg relativ gefasst aufgenommen und nach zehn Niederlagen in Folge vielleicht schon damit gerechnet.

„Wir haben sehr gut trainiert und auch viele Gespräche geführt. Dabei habe ich deutlich gemacht, dass es um den Verein geht und nicht um persönliche Eitelkeiten“, berichtet der Co, der davon ausgeht, dass am Sonntag eine Mannschaft mit unbändigem Siegeswillen auf dem Platz stehen wird. „Wenn die Jungs die Eindrücke aus dem Training am Sonntag bestätigen, dann haben wir eine reelle Chance, das Spiel für uns zu entscheiden“, ist sich Martin Ringwelski sicher. Eduardo Cusano kann auflaufen und auch Alex Bahr ist wieder fit . Die endgültige Aufstellung wird erst kurzfristig bekannt gegeben.

Endspiel-Stimmung

Die Begegnung gegen Waltrop ist so etwas wie ein Endspiel. Der Gegner steht auf dem Relegationsplatz, drei Punkte hinter dem HSV und wird sich nicht kampflos geschlagen geben. Und da müssen die Hombrucher dagegen halten. Am Sonntag erhält der Co-Trainer an der Seitenlinie Unterstützung durch den Sportlichen Leiter Uwe Kallenbach, der sich derzeit noch im Urlaub befindet.

Nur noch von statistischer Bedeutung sind die Partien der lokalen Konkurrenten. Mit einem Sieg gegen den WSV Bochum wollen die Mengeder die Grundlage für die sich anschließende offizielle Aufstiegsfeier schaffen. „Unabhängig davon haben wir ein Heimspiel. Und das wollen wir sowieso gewinnen“, lässt Mario Plechaty keine Zweifel am Siegeswillen aufkommen. Bekir Kilabaz stürmt erneut neben Torjäger Eddy Sprenger.

Die von allen Abstiegssorgen befreiten Martener fahren ohne jeglichen Druck zu SW Wattenscheid 08.Mit einer guten kämpferischen Einstellung ist auch beim Meister etwas möglich. Trainer Carsten Malten wird Spielern eine Chance geben, die sonst in der zweiten Reihe stehen.

Jürgen Klippert

Kommentare
09.06.2012
07:35
Hombruch
von zebolon1 | #1

Wünsche der Mannschaft für Sonntag viel Glück,glaube nicht das sie absteigt.

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