Rieske fordert jetzt zwei Heimsiege
02.09.2011 | 19:17 Uhr 2011-09-02T19:17:40+0200
Die überflüssige Schlappe von Brambauer abhaken und nach vorne schauen - so lautet bei Westfalenliga-Aufsteiger FC Brünninghausen das Motto vor dem Heimspiel gegen die TSG Sprockhövel. Dagegen geht es für Westfalia Wickede (daheim gegen SuS Langscheid/Enkhausen) und den ASC 09 (beim 1. FC Kaan-Marienborn) darum, den Aufwärtstrend zu untermauern. Der TuS Eving ist spielfrei.
FC Brünninghausen - TSG Sprockhövel
Volker Rieske gibt die Richtung vor: „Zwei Heimspiele - zwei Siege“, lautet die Vorgabe des Trainers für den Heimspiel-Doppelpack gegen die TSG Sprockhövel am Sonntag und die SpVg. Olpe am kommenden Donnerstag. In der Analyse des Brambauer-Spiels hatte Rieske die Ursachen für die Niederlage deutlich angesprochen. Erster Kritikpunkt war die mangelnde Einstellung, die er bei einem Teil seiner Mannschaft ausgemacht hatte. Gegen den Vizemeister der vergangenen Spielzeit, der in Wickede mit 1:3 verlor, den TuS Eving zuletzt aber mit 3:1 bezwang, fordert Rieske die Rückkehr zu jenen Tugenden, die das Team in den drei siegreichen Begegnungen zuvor ausgezeichnet hatte: „Da haben die Jungs eindeutig gezeigt, wozu sie in der Lage sind. Jetzt müssen sie das vom Kopf her auch wieder abrufen.“ Für die verletzten Sven Barton und Marcel Greig rücken voraussichtlich Benjamin Bielmeier und Vartan Daldalian in die Startelf.
Westfalia Wickede - Langscheid/Enkhausen
Eine alte Rechnung haben die Mannen um Marko Schott zu begleichen: gegen die Sauerländer gingen in der vergangenen Saison beide Spiele verloren. „Auch unabhängig davon sollten die Jungs aber wissen, was zu tun ist“, erwartet der Trainer, „dass jeder vor allem im kämpferischen und läuferischen Bereich wieder an seine Grenze geht“. Der überzeugende Auftritt beim Sieg gegen Sprockhövel sei, was Leidenschaft und Leistungsbereitschaft betrifft, der Maßstab für die gesamte restliche Saison: „Nur wenn wir diese Qualitäten ausspielen, werden wir am Ende unser Ziel erreichen.“ Tobias Wittchen winkt ein Platz in der Anfangsformation - es ist der Lohn für seine bislang überzeugenden Leistungen. Verzichten muss Schott dagegen auf Dennis Ibel (Jochbein angebrochen) und Mike Andretzki (Sprunggelenk). Eine Manndeckerposition (Martin Buchholz oder Marcel Städter) vergibt der Trainer erst kurzfristig.
Kann-Marienborn - ASC
Die Entwicklung war zuletzt positiv, doch da unter dem Strich nun mal die Ergebnisse zählen, ist die Stimmung nach nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen weiterhin angespannt. „Das tut aber der Arbeit keinen Abbruch“, berichtet Mark Elbracht nach einer erneut guten Trainingswoche. Bei den hoch eingeschätzten, aber ebenfalls nicht optimal gestarteten Siegerländern wollen sich die Aplerbecker endlich belohnen und endgültig die Trendwende einleiten. Elbracht erwartet einen offensiver ausgerichteten Gegner als zuletzt, „das könnte unser mehr Raum geben, um unser Spiel aufzuziehen“. Während Patrick Sievers aufgrund seines Auslandssemesters bis zum Winter nicht mehr zur Verfügung steht, steigen die Chancen auf einen Einsatz von André Heitmeier. Voraussichtlich wird er beginnen, da Marcel Großkreutz aufgrund einer privaten Verpflichtung erst direkt vor Spielbeginn im Stadion eintreffen wird.
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