Richtungsweisendes Spiel für den SVD

Ob sich die Basketballer des SVD derzeit eher am unteren Ende des Tabellenmittelfelds der 2. Regionalliga aufhalten oder eher Kontakt zur Abstiegszone haben, ist Ansichtssache. Das Heimspiel gegen Paderborn II (Samstag, 17 Uhr, Hörde II) sollte die Derner der Klärung dieser Frage aber ein deutliches Stück näher bringen.

Dortmund.. "Wenn wir das gewinnen, dann haben wir auf jeden Fall Ruhe", bringt es SVD-Trainer Sebastian Mlynarski auf den Punkt. Auf den ersten Blick sieht es für den SVD, derzeit Viertletzter, wohl schlimmer aus, als es ist: Auf den Paderborns Reserve haben die Dortmunder vier Punkte Vorsprung, auf den ersten Abstiegsplatz sogar sieben.

Leere Ersatzbank

Zum Vergleich: Bis zum Tabellenvierten Bielefeld sind es auch nur vier Punkte Rückstand. Mit einem Sieg am Samstag würde sich der SVD also wieder ins breit gefächerte Mittelfeld einreihen.

Und genau das haben sich die Derner vorgenommen - auch, wenn die Voraussetzungen besser sein könnten. Ganz so klein wie am vergangenen Wochenende gegen Haspe dürfte der Kader diesmal zwar nicht sein, dennoch werden sie sich auf der Ersatzbank des SVD nicht gerade drängeln müssen.

Hilfe aus der Reserve

Fehlen werden Lucas Lages und Jakob Czepek (beide sind im Urlaub), Kapitän Christian Waniek ist gesundheitlich angeschlagen, ob Mohamed Ayachi, der schon seit einiger Zeit pausieren muss, diesmal mitwirken kann, ist ebenso fraglich. Flügelspieler Ayachi hat Probleme mit der Patellasehne und sich in Behandlung bei Mannschaftsarzt Dr. Jambon begeben.

"Es wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden, ob wir auf Mohamed zurückgreifen können", so Trainer Mlynarski. Er muss zudem eine Lösung für die nur spärlich besetzte Aufbauposition finden. Möglich, dass Radek Manske aus der zweiten Mannschaft aushelfen wird.

Aggressiver Gegner

Ganz einfach wird es am Samstag in keinen Fall werden, das hat schon das Hinspiel gezeigt. Mit 72:63 gewann der SVD das, erst im letzten Viertel setzte er sich deutlicher ab. "Paderborn hat eine junge, aggressive Mannschaft"", weiß Mlynarski, "mit technisch starken und gut ausgebildeten Spielern."

Zu denen gehört zweifelsohne auch der ehemalige Dortmunder Malte Stenzel. Der Nachwuchsmann wechselte vor der Saison vom SVD nach Paderborn. Am Samstag könnte es ein Wiedersehen geben.