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Handball-Verbandsliga

Revanche - nicht nur der Punkte wegen

11.03.2010 | 19:29 Uhr

Für den OSC war der 14. November 2009 der emotionale Höhepunkt der Hinrunde – allerdings nicht auf der positiven Skala der Ereignisse.

Das Nachbarschaftsduell beim TuS Bommern ging – begleitet durch die ein oder andere diskussionswürdige Schiedsrichter-Entscheiung – nicht nur in letzter Sekunde mit 31:32 verloren, es gab Tumulte unter Beteiligung von Spielern und Ordnungsdienst, die Dortmunder kündigten Protest und Klage an.

Wenn morgen Abend um 19.30 Uhr in der Halle Hacheney das Rückspiel angepfiffen wird, ist sicher schon wieder einiges an Gras über die Sache gewachsen. Auf Protest oder Klage wurde verzichtet, aber vermutlich gerade deshalb werden die OSCer mit ausgeprägten Revanche-Gelüsten in dieses Rückspiel gehen – die allerdings nur im sportlichen Bereich ausgelebt werden sollen. Da Handball nun aber ein sehr kämpferischer Sport ist, kann man davon ausgehen, dass sich beide Mannschaften nicht gerade mit Samthandschuhen anfassen werden.

Eine höchst aufmersame OSC-Abwehr wird vonnöten sein, denn mit Nedo Pleic (beruflich verhindert) und Malte Lueg (verletzt) werden beide erfahrenen Torhüter fehlen. Vertreten werden sie von den Youngsters Julian Stumpf – der übrigens von Bommerns Ortskonkurrent Ruhrtal Witten kommt – und A-Jugend-Schlussmann Lukas Brüske, der sein Verbandsliga-Debüt feiern will.

Ganz abgesehen von den Ereignissen im Hinspiel sorgt auch die Verbandsliga-Tabelle für genügend Brisanz. Bei einer erneuten OSC-Niederlage wären beide Mannschaften punktgleich, und der schlechtere direkte Vergleich brächte das Team von Carsten Lueg und Roland Wilms tatsächlich wieder in die Abstiegszone. Ein OSC-Sieg hingegen würde auch den Dortmunder Ortsrivalen HC Süd erfreuen, für den Bommern dann weiter in „Schlagdistanz” bliebe.

Auf eigene Punkte kann der HC Süd an diesem Wochenende nicht unbedingt bauen, denn es geht zu Aufstiegskandidat TV Schwitten. Weil Rechtsaußen Jonas Höhmann verhindert ist, will Trainer Martin Denso gegen seinen Ex-Club, mit dem er erst im letzten Sommer den Aufstieg schaffte, am Sonntag (17.30 Uhr) selbst auflaufen. Des weiteren hofft er auf die ein oder andere Aushilfe aus der zweiten Mannschaft.

Volker Surkamp

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Kommentare
12.03.2010
15:33
Revanche - nicht nur der Punkte wegen
von Schlägerarzt | #4

warum darf keiner wissen, dass DR. Lueg handgreiflich geworden ist (haben genug Zuschauer gesehen), Beleidigungen bleiben aber drin. Sonderbar.

12.03.2010
13:08
Revanche - nicht nur der Punkte wegen
von Schlägerarzt | #3

Dann warst du wohl beim Hinspiel nicht in der Halle!

12.03.2010
13:00
Revanche - nicht nur der Punkte wegen
von Exil Dortmunder | #2

Ein Vorteil hätte es ja dann. Nachdem er die eine reingehauen hat, wovon ich jetzt mal nicht ausgehe. könnte er dir ja die wunden direkt wieder fachmännisch flicken... Wovon ich jetzt auchmal nicht ausgehen werde....
Ne Schmarn. Ich kann mich nicht vorstellen dass Luege das tun würde. Dafür ist er Sportsmann und Vorbild der Mannschaft. Das könnte er sich nicht im geringsten erlauben. Und da gehe ich zu 100 % von aus....

12.03.2010
12:24
Blockierter Kommentar.
von miriam.lessmann | #1

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