Rammel erlöst den TuS Eving
15.11.2009 | 19:41 Uhr 2009-11-15T19:41:00+0100Die letzte Szene gehörte dem Mann des Tages. Als Sascha Rammel in der Nachspielzeit einen verheerenden Fehler in der Sunderner Abwehr zu seinem zweiten Treffer und dem 3:1-Endstand nutzte, war der elfte Sieg in Folge endgültig unter Dach und Fach.
Ein Erfolg, der dem Spitzenreiter der Landesliga 5 allerdings um einiges schwerer gefallen ist, als dies erwartet worden war. „Mit der Aggressivität des Gegners hatten wir Probleme”, fasste Dimitrios Kalpakidis die erste halbe Stunde zusammen, in der die überaus körperbetont agierenden Gäste den Evinger Spielfluss früh störten, ihnen aber auch mit ihren schnellen Gegenstößen zusetzten. Einer dieser Konter führte zum 0:1, als Christian Hunecke nach einer Flanke besser stand als Rafael Wrosok (31.) - es war der erste Gegentreffer nach 391 Minuten.
Ein Tor allerdings mit Hallo-Wach-Effekt. Hatte den Offensivaktionen des Tabellenführers bis dahin oftmals die Präzision gefehlt, bekamen sie das Geschehen über erhöhten Einsatz, eine Temposteigerung und viele Positionswechsel in Mittelfeld und Angriff in den Griff. Glücklich war der Zeitpunkt des Ausgleichs, als Daniel Rios in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach Wrosok-Vorarbeit einköpfte - verdient aber war er allemal.
„Das Tor fiel zu einem psychologisch denkbar günstigen Zeitpunkt und wirkte wie ein Befreiungsschlag”, freute sich Kalpakidis darüber, dass sein Team nach Wiederbeginn das Heft noch entschlossener in die Hand nahm. Vor allem Sascha Rammel zeichnete sich im Aufbau aus: der Ex-Borusse trug das Spiel dank seiner Dynamik und etlicher gewonnener Laufduelle immer wieder nach vorn und bewies dazu Cleverness im Abschluss, als er nach feiner Vorarbeit von Bastian Erzen die Führung markierte (72.). Ein eminent wichtiges Tor, denn trotz drückender optischer Überlegenheit waren zwingende Chancen dünn gesät. Ein nicht gegebener Strafstoß nach einer Attacke an Karim Bouzerda (76.) blieb ebenso ohne Folgen wie die gelb/rote Karte für den Einwechselspieler wenig später - auch in Unterzahl ließ der TuS nichts mehr anbrennen.
STIMMEN ZUM SPIEL
Sascha Rammel: „Für die Fans war es kein schönes Spiel. Aber es war nicht leicht gegen einen Gegner, der vorwiegend darauf bedacht war, unser Spiel zu zerstören.”
Francis Bugri: „Wir haben uns lange schwer getan, aber gekämpft, Herz gezeigt, dagegen gehalten und letztendlich verdient gewonnen.”
22:55
Was seit Ihr für Heuchler ...
Euch selber nennen ist schon witzig .
Peinlich ?
Hat der Tus es nötig ?
16:53
die evinger mannschaft funktioniert und spieler wie Bugri und Rammel
16:49
berry 12
amaterurfussball lebt von jungen talenten und stollorcz ist einer von den
16:12
ich bitte euch...macht keine eigen werbung hier...
wer ist den stollorcz? kein scherz
16:10
Herr Hupf und Herr Aslani!
Fussball in den Amateurligen sind dank
Stollorcz und Rammel wieder attraktiver und ansehenlicher.Ich werde mein Sky abo kündigen und mir mehr amateurspiele angucken.danke an beide
16:06
Tus Rammel ist am kommen
16:05
Rammel amateurspieler des jahres !!!!
Qualität setzt sich durch und das ist hier nicht zu übersehen.
16:04
Bin ich ganz der Meinung von Herrn Hupf!
Sehe im Moment aber M. Stollorcz noch vorne.
-Mehr Qualität am Ball!
Weiter so!
15:51
Vorschlag für den Amateurfußballer des Jahres:
S. Rammel oder M. Stollorcz
-je nachdem wer die Form am besten über die Saison hält!