Radegast und SVD trennen sich in Freundschaft
05.05.2010 | 18:39 Uhr 2010-05-05T18:39:00+0200
Dortmund. Basketball-Regionalligist SVD 49 und sein langjähriger Spieler und Trainer Peter Radegast gehen künftig getrennte Wege. „Nach so vielen Jahren suche ich eine neue Herausforderung", erklärt Radegast seinen Abschied von den „49ers”.
Innerhalb der nächsten Woche kann bereits eine Entscheidung fallen, auf welcher Trainerbank Radegast künftig das Sagen haben wird. „Das ist keine einfache Situation für uns, doch scheiden wir im völligen Frieden und besten Einverständnis”, kommentiert SVD-Sportdirektor Hanno Stein den Abgang einer Dortmunder Basketball-Institution.
Damit gilt es für die Verantwortlichen in den nächsten Tagen und Wochen mit einem neuen Übungsleiter eine weitere Personalentscheidung unter Dach und Fach zu bekommen.
Zumindest beim Personal auf dem Spielfeld sind die 49ers derzeit schon drei Schritte weiter. Mit Tim Schönborn, Christian Behrends und Raphael Bals sagten bereits drei Akteure aus dem Vorjahreskader für die nächste Spielzeit zu. „Auch in der Frage der US-Gastspieler sind wir bereits einige Zeit sehr fleißig. Aktuell kann ich allerdings nur sagen, dass definitiv nicht beide Amerikaner aus der Vorsaison in die Brügmann-Halle zurückkehren werden", hält sich Stein noch bedeckt.
Den ganz großen Wurf wird es dabei wohl kaum geben, denn der SVD muss wie praktisch jeder Club auf Grund der wirtschaftlichen Lage sparen. „Wir hoffen auf positive Resonanz aus der Dortmunder Wirtschaft, denn wir bieten mit dem neuen, jungen SVD, auch in Kombination mit den richtig toll eingeschlagenen Projekt der Juniorbaskets Dortmund, zukunftsorientierten Spitzensport", setzt Sportdirektor Stein weiter auf die Karte „Jugend forscht.”
Mit der zweiten Bundesliga Pro B wird es in der nächsten Saison vermutlich nichts für den SVD. „Die Schwelmer Baskets und Grevenbroich wollen auf jeden Fall die Aufstiegsoption nutzen und erfüllen auch die Lizenzvorgaben. Der Tabellendritte aus Wulfen ist noch in der Warteschleife und hofft ebenfalls auf einen Pro B-Platz, so dass für uns als Abschluss-Vierter keine Chance mehr bestünde, obwohl wir die beantragte Lizenz ohne Auflagen erhalten haben”, sagt Stein. (Vol)
0mitdiskutieren