Punkten gegen den direkten Kokurrenten
28.01.2010 | 19:38 Uhr 2010-01-28T19:38:00+0100
Jede noch so schlechte Ausgangslage hat auch ihr Gutes – und wenn es nur die Hoffnung auf bessere Zeiten ist. Für den OSC heißt das: Nach drei Niederlagen gegen Spitzenteams der Liga kann er nun endlich mit dem Punkten beginnen
Der Blick auf die Tabelle verrät: Im Heimspiel gegen den HSC Eintracht Recklinghausen sollte er es auch tun, wenn zumindest ein kleiner Abstand auf den Tabellenkeller gewahrt werden soll.
Jeweils zehn Pluspunkte haben OSC und HSC, damit genau einen mehr als der Vorletzte TuS Bommern. Sorgenfrei sieht anders aus. Wer am Samstag das Spiel verliert, dessen Sorgen dürfen noch ein bisschen größer werden. „Das ist eine Begegnung gegen einen direkten Konkurrenten”, so OSC-Trainer Carsten Lueg, „bei dem es vor allem darum geht, sich aus der Abstiegszone zu entfernen.” Das Hinspiel hat der OSC für sich entschieden (26:24), doch im Gegensatz zum ersten Vergleich sind die Recklinghäuser, die zu Saisonbeginn als sicherer Abstiegskandidat gehandelt wurden, diesmal personell besser ausgestattet. Insbesondere Kreisläufer Zeljko Troselj sorgt für mehr Gefahr im HSC-Angriff.
Einmal hat der HC Süd den RSV Eiserfeld schon kalt erwischt; das war im Hinspiel, beim 30:25-Erfolg. Es war eine von insgesamt zwei Niederlagen, die die Siegerländer bislang einstecken mussten. Was die Aufgabe für das Rückspiel am Samstag bestimmt nicht einfacher macht, „Eiserfeld wird die Niederlage sicher noch im Hinterkopf haben”, vermutet Süd-Trainer Martin Denso.
Ob nun mit erfolgreichem Ende oder nicht, eine Premiere wird die Partie in jedem Fall sein. Die Dortmunder werden diesmal gemeinschaftlich mit dem Bus anreisen.
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