Preußens Damen entgehen vorzeitig dem Abstieg

Die Bundesliga-Keglerinnen des SV Preußen Lünen haben haben in der Abstiegsrunde vorzeitig den Liga-Erhalt unter Dach und Fach gebracht. Die Lünerinnen nutzten den Doppelspieltag der Abstiegs-Relegation, um die Klasse vorzeitig zu halten.

Lünen.. Mit dem Doppelspieltag in den "Play-Downs" wollten die Lünerinnen nach Möglichkeit schon alles klar machen und sich deutlich von Platz drei dieser Runde absetzen. Dafür standen die Vorzeichen gut, denn bei den Preußen gab es keine krankheitsbedingten Ausfälle.

Wie gewohnt hatten alle Gäste ihre stärksten Akteurinnen in die beiden ersten Blöcke gestellt, so dass Petra Renner (809) und Ines Misch (775) mit ihren an sich guten Zahlen nur einen knappen Vorsprung herausspielten. Anschließend wurde das Feld aber auseinander gerissen. Jasmin Eigner (772) entschied den dritten Block klar für sich und nach der Hälfte der Partie lag der SVP mit 61 Holz vor Herne. Dicht dahinter folgten Wieseck und Aachen.

Tolle Schlussbahn

Im nachfolgenden Durchgang kam Elke Brüggemann-Hesse (805) mit einer tollen Schlussbahn (223) über die 800er Marke. Dabei fiel Aachen schon etwas deutlicher zurück, denn es musste zwei Stammkeglerinnen ersetzen. Doch um Platz zwei und drei gab es zwischen Herne und Wieseck einen ständigen Wechsel. Obwohl es bei Sabrina Doberitz (759) nicht rund lief, gewann auch sie ihren Block und im letzten Abschnitt stellte Cathy Bertermann einmal mehr ihre Klasse auf den Heimbahnen unter Beweis und holte sich mit 826 die Tagesbestzahl.

Neben den überlegenen Lünerinnen lieferten sich Herne und Wieseck ein packendes Finale, bei dem Herne mit einem Holz die Nase vorn hatte und sich drei Punkte sicherte.

Eine gute Teamleistung riefen die Preußinnen auch in Herne ab. Im ersten Block fand Petra Renner sofort den Weg zur Neun, hielt die Würfe und erzielte mit 859 die herausragende Tagesbestleistung. Auf Position 2 behauptete sich Ines Misch (806) ebenfalls gegen die Kontrahentinnen gut. Auch Jasmin Eigner (786) gewann ihren Block. Obwohl Elke Brüggemann-Hesse (793) mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, hielt sie ihr Spiel durch und lieferte eine gute Zahl ab.

Dagegen kam Sabrina Doberitz (749) nicht richtig ins Spiel und Herne kam bis auf 20 Holz ran; der Abstand zu Wieseck betrug aber weiterhin 60 Holz. Gegen die beste Herner Keglerin (847) konnte Cathy Bertermann (804) im Schlussblock nur eine Bahn mithalten. Mit einer mäßigen zweiten Räumgasse verlor sie den Anschluss, so dass die Gastgeberinnen am Ende mit 23 Holz das Match für sich entschieden.

Dem SVP reichten jedoch die drei Punkte, um sich vorzeitig den Klassenerhalt zu sichern. Wer als Letzter den Gang in die Landesliga antreten muss, wird sich in Wieseck herausstellen.