Preußen-Damen entführen Punkt aus Herne

Die Bundesliga-Keglerinnen der Preußen haben einen Punkt vom Aufsteiger Herne mitgenommen. Dabei stellten die an sich problemlos laufenden Kunststoffbahnen eine besondere Herausforderung dar. Denn trotz guter Würfe fielen fast ausschließlich nur Achter und brachten beide Teams an den Rand der Verzweiflung.

LÜNEN.. Kegeln
Bundesliga Damen
Viktoria Herne - Preußen Lünen 2:1 (4688:4613/43:35)

Der erste Block lag zur Halbzeit mit allen vier Starterinnen auf gleicher Höhe und Petra Renner (800) blieb bis zum Schluss mit den beiden Hernerinnen (810 und 802) auf Augenhöhe. Doch Sabrina Doberitz (775) fiel mit 179 auf ihrer letzten Bahn etwas zurück. In der Mittelachse stellte sich Elke Brüggemann-Hesse (779) gut auf die Bahnverhältnisse ein. Doch zwei verpasste Anwürfe durch Fehler im 29. Wurf verhinderten ein höheres Ergebnis.

Neuling Jasmin Eigner (714) tat sich recht schwer, haderte auch mit den Achtern und verpasste so zwei Anwürfe. Da auf Herner Seite 757 und 776 Holz erzielt wurden, hatten die Lünerinnen fünf der notwendigen zehn Wertungen für den Zusatzpunkt.

Der Schlussblock musste nun versuchen, die 776 zu knacken, um aus eigener Kraft den dritten Punkt zu erspielen. Auf der ersten Bahn fingen Miriam Fender (758) und Ines Misch (787) durchschnittlich an. Auf den besseren Bahnen zwei und vier holten sie deutlich auf und setzten ihre Kontrahentinnen unter Druck. Fender konnte das Niveau nicht ganz halten, doch Misch legte in der zweiten Halbzeit zu, sodass gegen 752 und 791 der Zusatzpunkt klar eingefahren wurde.