Plechaty glaubt an die LSV-Chance auf Rang zwei

Als "bitter" bezeichnet Mario Plechaty den Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit zum 1:1 in Sinsen. "Wir hätten das 2:0 machen müssen", sagt der Trainer des Fußball-Landesligisten Lüner SV. Doch seine Spieler ließen die vorhandenen Chancen ungenutzt.

Lünen.. Ein weiter Einwurf des starken Sinseners Marvin Piechottka führte am Sonntag dazu, dass die Lüner nur einen Punkt entführt haben. "Da fehlte es uns die Cleverness", so Plechaty, der "ein super Spiel" sah. "Unsere Serie ist nicht gerissen. Wir sind seit fünf Spielen ungeschlagen", betont Lünens Coach.

Sieben Punkte Rückstand hat der LSV auf Relegationsrang zwei, den Roxel einnimmt. Plechaty ist sieben Spieltage vor dem Saisonende sicher, dass die Vizemeisterschaft noch möglich ist. "Keiner der Kandidaten ist beständig. Es ist aber gerade schwierig, uns zu schlagen", sagt er.

Zumal Plechaty wieder mehr Alternativen hat. Die Stammspieler Ricardo Ribeiro und Lukas Ziegelmeir kamen zuletzt nur von der Bank. Bekir Kilabaz und Volkan Ekici, die angeschlagen raus mussten, werden am Sonntag (15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen) gegen den Tabellen-13. Dorsten-Hardt auflaufen können.

"Wollen wir angreifen, dürfen wir uns nicht mehr viel erlauben", sagt Plechaty. Seine Rechnung: "18 von 21 möglichen Punkten wären Weltklasse. Dann können wir es schaffen."