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Radchampionat

Philipp Mamos will es in Brackel wissen

30.08.2010 | 19:32 Uhr
Philipp Mamos will es in Brackel wissen
Günter Schäfer (r.) mit seinen treuen Helfern und Sponsoren.

Die Anzahl der Dortmunder Radrennen ist beschämend klein geworden. Auf ganze drei Veranstaltungen ist das Jahresprogramm geschmolzen. Da liegt es in der Natur der Sache, dass die Saison im Handumdrehen vorbei ist. Das Finale läutet am Samstag das 54. Internationale Rad-Championat in Brackel ein. Erster Start um 13 Uhr am Westheck, Ende gegen 19 Uhr.

Brackels Vereinschef Günter Schäfer hat es also mal wieder geschafft. Und das trotz zahlreicher Baustellen auf der Rennstrecke. Immerhin ist es die 54. Auflage des Rennens, das immer noch extrem beliebt ist in Rennfahrerkreisen. „Doch auf die Frage, ob es denn im kommenden Jahr weitergehe, kann ich nur die Schultern zucken“, sagte Schäfer gestern. In diesem Jahr sei die Suche nach finanzieller Unterstützung besonders schwierig gewesen: „Für 50 Euro musste ich einen Handstand machen.“ Mit Hilfe einiger treuer Sponsoren (Sparkasse Dortmund, Olympia-Gruppe Claußmeyer, Autohaus Merz, Gollan’s City Restaurant) haben die Brackeler dennoch einen Renntag auf die Beine gestellt, der sich sehen lassen kann.

Immerhin umfasst das Hauptfeld 173 Fahrer. Verhandelt hatte Schäfer auch mit Teams aus Dänemark und Tschechien. Doch die fragten nach Geld für die Anreise. An erster Stelle in Sachen Favoritenrolle darf Philipp Mamos genannt werden, der für das Dortmunder Team Nutrixxion-Sparkasse im Sattel sitzt. Zusammen mit seinem Teamkollegen Joachim Tolles bildet Mamos ein schlagkräftiges Duo.

Natürlich darf auch der Vorjahressieger nicht fehlen. Paul Budach, der 2009 die Sprinter überlistete, kommt wieder mit seinem Team Profil Hürtgenwald nach Brackel. Unterstützung erhält er von Sebastian Flaskamp, Leon Schachtner und Adrian Hense.

Weiter aus Dortmunder Sicht höchst interessant die Auftritte von Tim Gebauer (RSV Nord) und Christoph Schübbe (Sturm Hombruch), die als Einzelfahrer allerdings keine Unterstützung genießen.

Insgesamt haben 300 Fahrer gemeldet, wobei besonders erfreulich ist, dass die Nachwuchsklassen stark besetzt sind. Besonders bei den Junioren U 19. Hier ist Sturm Hombruch gleich mit vier Fahrern vertreten. Was für die gute Vereinsarbeit spricht.

Peter Kehl

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