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Pähler und Grompe mischen die Konkurrenz auf

16.01.2011 | 14:39 Uhr
Pähler und Grompe mischen die Konkurrenz auf
Finale über 60 m: Stefanie Pähler (l.)) siegt vor Katharina Grompe (r.).

Die 17-jährige Stefanie Pähler und die gleichaltrige Katharina Grompe (beide LG Olympia) wirbelten bei den westfälischen Hallenmeisterschaften die Damen-Konkurrenz ganz schön durcheinander.

Die beiden LGOlerinnen, die noch der Jugendklasse angehören, setzten sich in ausgezeichneten 7,51 bzw. 7,57 Sekunden u.a. recht deutlich vor der sieben Jahre älteren Wattenscheiderin Christina Frewer (3. in 7,64 Sek.) durch. „Steffi“ verbesserte sich bei ihrer Glanzvorstellung gegenüber dem Vorsonntag um vier Hundertstelsekunden. „Mein Lauf war fast optimal. Lediglich am Start gibt es noch etwas bei mir zu verbessern“, erklärte die Schülerin von LGO-Coach Uli Kunst. Großer Jubel herrschte auch bei Katharina Grompe, die als Zweite mit 7,57 Sekunden klar unter ihrer bisherigen Bestzeit von 7,66 Sekunden blieb.

Vollgas gaben Stefanie Pähler und Kathrina Grompe auch in der 4x200m-Staffel, die in 1:38,28 Minuten einen komfortablen Vorsprung vor der SG Kirchlinde/Lanstrop (Mika, Bornemann, Schmidt, Vetter/1:43,33 Min.) hatte. An diesem Erfolg waren noch Carolin Strophff und Ina Thimm beteiligt.

Zuvor hatte Carolin Strophff im 400m-Einzelwettbewerb mit guten 57,30 Sekunden die Qualifikationsnorm für die Hallen-DM in Leipzig unterboten.

Im Kugelstoßen war die Favoritenbürde für Anna-Katharina Weller (LGO) nicht zu groß, so dass sie mit 13,57m ihren Titel verteidigen konnte. Jetzt fehlt nur noch die Norm für die Hallen-DM (14,00m)

Bei den Männern legte Oleg Kraft (Teutonia Lanstrop) im Weitsprung seine ganze Kraft in den letzten Versuch und schnappte mit guten 7,14m dem Kamener Sebastian Nowak (7,12m) den Titel noch vor der Nase weg.

Wegen eines Muskelfaserrisses konnte 400m-Spezialist Sebastian Fiene sein bisheriges Wintertraining nicht wie geplant durchziehen. Daher startete der 21-Jährige über 200m und siegte in 22,29 Sekunden vor Sascha Eder (TV Wattenscheid, 22,41 Sek.) und Marcel Haubrock (TSV Kirchlinde, 22,48 Sek.).

Im Dreisprung erfreute Nils Rohde (Teutonia Lanstrop) als Zweiter mit 13,67m. Dass aller Anfang schwer ist, musste Monika Merl im 800m-Lauf erfahren, den sie nach einer eineinhalbjährigen Babypause in 2:10,66 Minuten als Dritte hinter den beiden Wattenscheiderinnen Denise Krebs (2:09,57 Min.) und Lisa Ollesch (2:09,76 Min.) beendete. „Das war ganz schön hart, aber nicht hoffnungslos.“ befand die 31-jährige.

Bei den gleichzeitig ausgetragenen westfälischen B-Jugendmeisterschaften gefiel LGO-Neuzugang Marsha Dunkel mit ihrem zweiten Platz über 400m in 59,66 Sekunden. Die „gelernte“ Mehrkämpferin gehörte auch der 4x200m-Staffel der LG Olympia an, die in der Besetzung Naomi Ibobo, Anja Baluch, Marsha Dunkel und Vanessa Guting in 1:45,04 Minuten souverän den Titel vor dem Recklinghäuser LC (1:47,85 Min.) gewann.

Peter Middel

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