Otto ein würdiger Sieger
02.05.2008 | 15:50 Uhr 2008-05-02T15:50:00+0200Der 70. Internationale Westfalenpreis des RRC Curve Brackel endete angesichts der Schwere des Rennens mit einem standesgemäßen Sieger: Der Krefelder Raphael Otto setzte sich nach 133 km in 3:09:06 Std. ...
... vor Rene Schild und Vorjahressieger Stefan Cohnen durch und sorgte damit für den ersten deutschen Sieg seit 1999. Brackels Veranstaltungschef Günter Schäfer war mit dem Ablauf äußerst zufrieden. Keine Stürze, keine Unfälle, keine besonderen Vorkommnisse. Und natürlich auch mit den Aussagen von Sport-Dezernent Jörg Stüdemann und Birgit Jörder, der 2. Bürgermeisterin. "Das Rennen geht weiter", sagten beide.
Vorjahressieger Stefan Cohnen hatte erst kurzfristig gemeldet. "Eigentlich sollte ich zunächst am Henninger Turm fahren", sagte der Mann vom Team Sparkasse. Als Solist ohne Mannschaftsunterstützung hielt sich der in Mönchengladbach wohnende, aber mit holländischer Lizenz fahrende Cohnen dennoch ausgezeichnet. "In Brackel musst du lange warten, die Entscheidung fällt erst in der letzten Runde", verriet Cohnen sein Erfolgsrezept, dass am Himmelfahrtstag allerdings nicht hundertprozentig aufging.
Denn der spätere Sieger Raphael Otto gehörte zu einer Ausreißergruppe, die sich sechs Runden vor Schluss auf den Weg gemacht hatte. Eine Vorentscheidung war damit gefallen. Zwar behaupteten sich Raphael Otto und der zweitplatzierte Rene Schild (im Vorjahr ebenfalls noch beim Team Sparkasse) an der Spitze, doch dahinter verschob sich die Reihenfolge mit Minutentakt. Cohnen machte Boden gut, ebenso wie der bereits 48-jährige Jürgen Sopp, der Sechster wurde.
In der letzten der insgesamt 15 Runden überschlugen sich dann die Ereignisse. Otto und Schild kämpften verzweifelt an der Spitze, um ihren Vorsprung von gut einer Minute zu behaupten. Dahinter zersplitterten die Gruppen in unzählige Einzelkämpfer. Heftiger Wind, einsetzender Regen und insgesamt 1500 m Höhenmeter zeigten Wirkung.
Aus Dortmunder Sicht verlief das Rennen eher enttäuschend. Im Eliterennen platzierten sich die Ex-Hombrucher Thomas Hebestreit und Tim Gebauer auf den Rängen 17. bzw. 18. Beide fahren seit Anfang des Jahres für den RSV Bochum.
In der Jugend U 17 kam Tim Niesing (RSV Do-Nord) auf Platz 15, Rang 17 ging an Andre Laudanski (Hombruch). In der C-Klasse schaffte Sebastian-Alexander Wencker (Hombruch) als 18. die beste Platzierung eines Dortmunder Akteurs.
Absolut zufriedend durfte man mit dem Ausgang der Junioren-Klasse U 19 sein. Mit Patrick Schachtner gewann hier ein Fahrer aus der U 19-Equipe des Team Sparkasse. Stark auch Platz sechs durch den Hombrucher Christoph Schübbe.
70. Int. Westfalen Preis: 1. Otto (Krefeld) 133 km in 3:09:06 Std., 2. Schild (Hürtgenwald), 3. Cohnen (Team Sparkasse), 4. Glowatzki (RSV Bochum), 5. Hepprich (Bad Hersfeld), 6. Sopp (Mettmann), 7. Maus (Team Kuota-Senges), 8. Aigner (Euskirchen), 9. Forke (Team 3 C Gruppe), 10. Heider (Dresden).
Jugend U 17: 1. Liß (RSV Unna) 1:36:17 Std., 2. Krüger (Köln), 3. Klusenberg (Leverkusen), 4. Exner (Erfurt), 5. Pfanschilling (Köln), 6. Juchmann (Harsewinkel), 7. Mießen (Aachen), 8. Teitscheid (Leverkusen), 9. Zepuntke (Düsseldorf)., 10. Selchert (Harsewinkel).
Männer C-Klasse: 1. Dick (Düren), 2. Wagner (Dinslaken), 3. Horstmann (Münster), 4. Ortkras (Unna), 5. Kirszniak (Köln), 6. van der Wielen (Mettmann), 7. Laufs (Essen), 8. Görgens (Köln), 9. Nienkemper (Hamm), 10. Noll (Flonheim) Junioren U 19: 1. Schachtner (U 19 Team Sparkasse), 2. Chrobock (Schermbeck), 3. Klemme (Herford), 4. Mrosek (Oberbruch), 5. Kubitzki (RSG Heinrich-Böll Gesamtschule), 6. Schübbe (Sturm Hombruch), 7. Kant (Essen), 8. Runia (Aachen), 9. Müller (Herford), 10. Koep (Quadrath),
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