OSC wahrt Titelchance - Höchsten chancenlos

Der OSC Dortmund nahm die schwere Hürde in Recklinghausen und wahrte seine Titelchancen. Dagegen blieb das Schlusslicht Borussia Höchsten beim Spitzenreiter in Ferndorf letztendlich chancenlos und musste eine deutliche Niederlage einstecken.

Dortmund.. HSG Vest Recklinghausen - OSC Dortmund 24:28 (9:10)

Die letzte peinliche Niederlage bei Westfalia Herne und die aktuell unbefriedigenden Trainingsmöglichkeiten hinterließen bei den Schützlingen von OSC-Trainer Thorsten Stoschek keine Spuren. Nachdem im Dreikampf an der Spitze der Tabellenführer aus Ferndorf sowie der RSVE Siegen Samstag erfolgreich vorgelegt hatten, zogen die Dortmunder gestern Vormittag mit zwei ganz wichtigen Zählern nach und wahrten somit ihre Chancen im Meisterschaftsrennen.

Schmitz avancierte zum Matchwinner

Zum Matchwinner bei der komplizierten Aufgabe avancierte Markus Schmitz, der nicht nur wegen seiner neun Treffer eine überragende Partie ablieferte. Zu Beginn auf Linksaußen und ab der 20. Minute als Spielmacher auf der mittleren Rückraumposition, setzte Schmitz bemerkenswerte Akzente.

Die erste Hälfte, in der der OSC bereits nach 14 Minuten verletzungsbedingt auf Ferdi Hümmecke verzichten musste, verlief ausgeglichen. Hümmeckes Aufgabe im Deckungszentrum übernahm in überzeugender Manier, obwohl schnell mit zwei Zeitstrafen belastet, Patrick Hoffmann. Als Ersatzkreisläufer fungierte Markus Goracy, da auch Florian Edeling privat verhindert fehlte.

OSC lässt nichts anbrennen


Im zweiten Abschnitt zog die Stoschek-Sieben dann bei 15:12 erstmals auf drei Tore davon. Eine Viertelstunde vor Schluss war bei 21:15 die Vorentscheidung gefallen. Der OSC ließ nichts mehr anbrennen, hielt die Gastgeber abgeklärt auf Distanz.

OSC: Stumpf, Brüske (n.e.); Bonkowski (1), Lepine, Hoffmann (1), Schürmann (6/6), Bratzke (2), Bekston (5), Goracy (1), Polinski (1), Hümmecke (1), Lichte (1), Schmitz (9). TuS Ferndorf 2 - TuS Borussia Höchsten 36:25 (17:12)

Die Borussen besaßen beim Aufstiegsfavoriten erwartungsgemäß keine Chance. Die Sieben um Trainer Tobias Genau, der neben Tim Rademacher auch auf Patrick Drees verzichten musste, wirkte dabei anfangs regelrecht verschlafen. Eine zügige Auszeit bei 5:11 sorgte für Abhilfe. Höchsten arbeitete sich in seiner stärksten Phase bis zur 24. Minute auf 10:12 heran. Die Hausherren zogen nun allerdings wieder die Zügel straffer und sorgten noch vor der Pause wieder für klare Verhältnisse.

Höchsten: Löffler, Theunissen (31.-37.); Grotemeyer (3), Brenscheidt (3), Leimbrink (1), Jörris (1), Panhorst (1), Fischer (4), Sürig (4), Genau (3), Pfänder (5).