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Handball-Verbandsliga

OSC-Trend zeigt nach oben

14.03.2010 | 20:20 Uhr
OSC-Trend zeigt nach oben

Nach dem 35:28-Heimsieg gegen den TuS Bommern hat sich der OSC ins Verbandsligamittelfeld abgesetzt. Nachbar hat HC Süd bleibt dagegen nach dem 33:40 beim TV Schwitten im Tabellenkeller.

Mit dieser Aussage hatte Carsten Lueg sich lange zurückgehalten. Am Samstag nach dem Heimspiel gegen den TuS Bommern zögerte er nicht mehr: „Ich habe während der Hinrunde immer gesagt, dass die Mannschaft ein halbes Jahr braucht, bis sie ihr Potenzial ausschöpfen kann. Jetzt haben wir die Bestätigung.”

In der Tat. Das am Ende überzeugende 35:28 (13:13) über den abstiegsbedrohten Nachbarn war ja keine Ausnahme. Nach drei Niederlagen gegen die drei Aufstiegskandidaten – gleich zu Beginn der Jahres – zeigt der Trend permanent nach oben, gab es in sechs Spielen vier Siege. Und zuletzt waren es nicht nur die Punkte, auch die Leistung stimmte. Richtig gute Heimspiele gegen Schalksmühle und Lüdenscheid, auch in Westerholt passte es – abgesehen von der Schlussphase. Und am Samstag ging es neben den Punkte auch ums Prestige, galt es Revanche zu nehmen, für die ebenso knappe, wie unverdiente Hinspielniederlage.

Soviel sei im Übrigen klargestellt: Die unschönen Ereignisse nach dem ersten Treffen der beiden Mannschaften fanden am Samstag keine Fortsetzung. Diese Partie war kämpferisch, von beiden Mannschaften emotional geführt, aber nie unfair, immer im Rahmend des Üblichen.

Schon im ersten Durchgang stand die OSC-Deckung sehr stabil, aber im Angriff hakte es. Kreisläufer Bastian Tomlik verletzte sich bei einer seiner ersten Aktionen, im Rückraum erlaubten sich Benny Strauß und Kai Bekston zu viele Fehlversuche gegen den starken Mathias Kilfitt im Gäste-Tor.

„Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch wichtige Punkte holen kann”, kommentierte Lueg die Offensiv-Steigerung nach der Pause, für die in erster Linie Robin Austermann und der überzeugend auftrumpfende Youngster Kai Bekston verantwortlich waren.

OSC: Stumpf, Brüske; Lepine (8/7), Austermann (7), Tomlik, Krug (1), Strauß (1), Schröter (2), Edeling (3), Schürmann, Bekston (10), Wittland (2), Köhne (1).

HC Süd in Schwitten ohne Chance

Es war die erwartete Niederlage: Beim Tabellenzweiten Schwitten verlor der HC Süd 33:40 (11:21). Dass es nicht zu einer Überraschung langen würde, stand schon zur Pause fest, mit einem Zehn-Tore-Rückstand (11:21) beendeten die Dortmunder die erste Hälfte. In der zweiten betrieben sie – auch durch eine offensivere Deckungsweise – immerhin noch etwas Ergebniskosmetik.

Für die Südlichen folgen nun in den nächsten Wochen die entscheidenen Spiele: Am kommenden Samstag empfangen die Schützlinge von Martin Denso den HSC Recklinghausen, der nach dem Sieg gegen Schlusslicht Herne sein Konto auf 15 Pluszähler (der HC Süd hat derzeit zwölf) verbessert hat. Bis zum Saisonende stehen noch sieben Spiele auf dem Programm, so auch gegen Werdohl, Schalksmühle II, Westerholt und Bommern – allesamt Mannschaften, die sich derzeit noch in „Schlagdistanz” des HC Süd befinden.

HC Süd: Waschescio, Trippe; Hausl (11/7), Hennemann (9), Hobrock (2), Fuck (4), Cipa, Paukstadt (1), Becker, Decker (4), Denso (2).

Volker Surkamp, Timm Becker

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