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Oliver Adler: „Ich möchte helfen und mit den Jungs Erfolg haben“

09.10.2012 | 19:09 Uhr
Oliver Adler: „Ich möchte helfen und mit den Jungs Erfolg haben“
Im nächsten Jahr wieder bei der Rundschau-Ehrung der besten Torjäger auf der Bühne? Oliver Adler (Zweiter von rechts) bei der letztjährigen Auszeichnung gemeinsam mit Denis Boutagrat, Karim Bouzerda, Mark Fritsche, Christian Wagner, BVB-Profi Kevin Großkreutz als Ehrengast und Marc Hustadt (von links).Foto: Knut Vahlensieck

16 Tore in acht Spielen, exakt zwei Treffer pro Partie: Oliver Adler, Stürmer des Bezirksliga-Spitzenreiters SV Brackel 06, scheint in dieser Saison alle Rekorde brechen zu wollen.

Von einem solchen Start kann man als Stürmer nur träumen. Was haben Sie sich für diese Saison vorgenommen? Von einem solchen Start kann man als Stürmer nur träumen. Was haben Sie sich für diese Saison vorgenommen?

Oliver Adler: „Zu allererst möchte ich der Mannschaft helfen und mit den Jungs Erfolg haben. Schließlich haben wir das ganz große Ziel, oben mitzuspielen. Wenn man in der vergangenen Spielzeit Zweiter wurde, will man natürlich versuchen, das Optimum herauszuholen. Aber vom Aufstieg reden wir jetzt noch nicht.“

Peilen Sie persönlich auch eine konkrete Trefferquote an?

„Nein, sowas mache ich nicht mehr, damit setzt man sich nur zu sehr unter Druck. Ich kann sagen, dass es im Moment gut läuft, dass ich sehr gut in unser Offensivspiel integriert bin. Ich möchte diese Form so lange wie möglich halten. Aber ich weiß, dass es auch Phasen gibt, in denen ein Stürmer mal längere Zeit nicht trifft.“



Nach der einen Saison beim Westfalenligisten ASC 09 kam Ihr Wechsel nach Brackel überraschend. Ein Mann mit solchen Qualitäten könnte doch weiterhin höher spielen...

„Ich bin aus beruflichen Gründen nach Brackel gegangen, wäre ansonsten auch gerne in Aplerbeck geblieben, hätte mich dort dem harten Konkurrenzkampf gestellt. Aber ich habe den Schritt nicht bereut. Ich kannte viele Jungs von früher und habe mich auch darauf gefreut, mal unter Aki Schmeing spielen zu können. Die Entscheidung war richtig, ich fühle mich hier sehr wohl.“

Worin liegen die Gründe für Brackels Erfolge?

„Das ist eine sehr intakte und eingespielte Mannschaft, die über Jahre gewachsen ist. Eine verschworene Gemeinschaft mit einem starken Zusammenhalt. Wir verstehen uns auch außerhalb des Platzes super. Das ist ganz wichtig, um gemeinsam Erfolge feiern zu können.“

Langsam kristallisiert sich eine Spitzengruppe heraus. Wer könnte Brackels schärfster Rivale werden?

„Momentan noch schwer zu sagen. Wir haben in Nordkirchen mit 0:3 verloren, aber an diesem Tag ist es bei uns einfach nicht gut gelaufen. Dorstfeld habe ich noch nicht gesehen. Am Sonntag kommt der VfL Kamen. Danach werden wir auf jeden Fall mehr wissen.“

Udo Stark



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