Offene Rechnung gegen Lautern
10.02.2011 | 19:46 Uhr 2011-02-10T19:46:00+0100
An das Hinspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern kann sich Theo Schneider noch bestens erinnern. Mit 1:2 verlor der BVB 2 damals die Partie, dominierte das Spiel, kassierte aber einen Glückstreffer in der Schlussminute. Diese alte Rechnung gilt es heute Abend (19 Uhr, Stadion Rote Erde) zu begleichen. Mit einem Sieg gegen die Pfälzer will der Fußball-Regionalligist zum Angriff auf die Spitze blasen. Der BVB 2 steht auf Rang sieben der Tabelle, Kaiserslautern einen Rang davor, hat aber schon ein Spiel mehr aufzuweisen.
Auch wenn Theo Schneider der Frühjahrsrunde optimistisch entgegen sieht und mehr personelle Möglichkeiten als in der Hinrunde hat, improvisieren muss er dennoch. Erschwerend kommt hinzu, dass die Borussen noch nicht mit letzter Gewissheit sagen können, wo sie leistungsmäßig nach der Winterpause stehen. Die beiden Testspiele im Trainingslager gegen Paksi und Koper verliefen zwar zur Zufriedenheit des Trainers, doch der letzte Formtest gegen Hessen Kassel fiel ins Wasser. Zudem musste Nedim Hasanbegovic am Blinddarm operiert werden und steht erst in zwei Wochen wieder zur Verfügung. Und da auch noch Christian Eggert zu Beginn der Woche mit einer Grippe ausfiel und Marc Hornschuh nach seiner Rückenverletzung erst kommende Woche wieder ins Aufbautraining einsteigt, muss Schneider doch erheblich mehr improvisieren als ihm lieb sein kann.
„Die Entscheidung, wer auf welcher Position spielt, wird kurz vor Anpfiff fallen. Auf der rechten Seite schwanke ich zwischen Tim Treude und Marc Klopp, links dürfte Sevdail Selmani zum Einsatz kommen, während in der Innenverteidigung Eggert und Sobiech die optimale Lösung sind. Als Sechser sollte Onur Cenik auflaufen“, sagte Schneider, der in der Offensive den Franzosen Damien Le Tallec von Beginn an bringen will.
Und der Gegner? Der hat schon einen Start nach Maß hingelegt und den Tabellenvierten aus Trier mit 1:0 geschlagen.
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