Oberliga-Frauen des BVB und Männer des OSC favorisiert
07.08.2007 | 16:26 Uhr 2007-08-07T16:26:51+0200Die Auslosung hatte Format. Live, im Florian TV wurde am Montag die Gruppeneinteilung für die Handball-stadtmeisterschaften vorgenommen, die am 18. August ihre elfte Auflage feiern wird und zwar in völlig neuem Gewand.
BLICKPUNKT HANDBALL BVB-Nationalspielerin Svenja Spriestersbach, die gemeinsam mit ihrem Trainer Thomas Happe und Stefan Skuballa vom neuen Sponsor DOKOM 21 die Ziehung vornahm, bewies ein glückliches Händchen. Ob der neue Modus, die Konzentration auf einen Tag und die veränderte Außendarstellung die Titelkämpfe attraktiver machen werden - Samstag in acht Tagen wird es die Dortmunder Handball-Szene wissen.
Nach den rückläufigen Zuschauerzahlen der vergangenen Jahre hatten sich die Macher im Handballkreis zu Reformen entschieden. Auf einen Tag konzentriert spielen Frauen und Männer im Wechsel. Morgens um 11 Uhr beginnt die Vorrunde, bei den Männern mit jeweils zwei Dreiergruppen in vier Sporthallen im Dortmunder Westen. Nach den Gruppenspielen bestreiten die Ersten ein Viertelfinale "um den Umzug" in die Halle Huckarde, wo am Nachmittag die Endrunde gespielt wird.
Abgesehen von einer Fünfer-Gruppe, die separat ab 11.30 Uhr in Dorstfeld spielt, spielen die Frauen mit je einer Vierergruppe in den Hallen Kirchlinde, Nette und Lütgendortmund.
In Huckarde, beginnen die Herrengruppen G und H erst um 13 Uhr - ohne weibliche Vorrunde. Ab 16 Uhr laufen dann die Halbfinals. Die Endspiele sind für 18 Uhr (Frauen) und 18.30 Uhr (Männer) vorgesehen. In der Vorrunde dauern die Spiele 15, in der Endrunde 20 Minuten.
Nachdem Titelverteidiger HC Süd nicht mit seiner ersten Mannschaft antritt (spielt beim Revierpokal in Herne), ist Verbandsligist OSC topgesetzt. Aber schon das Viertelfinale könnte ein Knaller werden: Voraussichtlich wird der OSC dort auf den ehrgeizigen Landesliga-Aufsteiger Westfalia Hombruch stoßen.
Bei den Frauen gibt es einen weitaus deutlicheren Favoriten: Zwar ist Titelverteidiger ASC 09 mittlerweile in die Verbandsliga aufgestiegen, aber anders als im Vorjahr ist die zweite Mannschaft des BVB (Oberliga) wieder dabei.
Allenfalls als Zuschauer sind natürlich die Bundesliga-Damen des BVB dabei, was Svenja Spriestersbach durchaus schade fand. Zumindest hatten die riesigen Stadtmeisterpokale es der 25-Jährigen gewaltig angetan. (vos) Die Gruppen im Überblick:
Halle Kirchlinde, Männer A: OSC Dortmund, ÖSG Viktoria, HSG Marterloh/Westrich. - B: Westfalia Hombruch, DJK Ewaldi Aplerbeck, DJK Normannia. - Frauen A: BVB 2, Westfalia Hörde,DJK Saxonia, DJK Normannia.
Halle Lütgendortmund, Männer C: Borussia Höchsten, DJK Oespel-Kley, Eintr. Lütgendortmund. D: HC Süd 2, TuS Scharnhorst, VfL Aplerbeckermark. - Frauen B: DJK Oespel-Kley, HC Do-Süd, SC Huckarde/Rahm, DJK Komet.
Halle Nette, Männer E: ATV Dorstfeld, TV Brechten, TVE Husen-Kurl.
- F: West. Hörde, TuS Eving, DJK Komet. - Frauen C: ASC 09, TVE Husen/Kurl, TV Asseln, TV Mengede.
Halle Dorstfeld, Frauen D: DJK Ewaldi, SV Menglinghausen, ATV Dorstfeld, BVB 3, Borussia Höchsten.
Halle Huckarde, Männer G: TSG Schüren, DJK Saxonia, SC Huckarde/Rahm. - H: ASC 09, HC Süd 3, SV Wambel.
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