Nur nicht aufs Glatteis führen lassen
27.01.2012 | 18:10 Uhr 2012-01-27T18:10:00+0100
Eine offene Rechnung aus dem Hinspiel wollen die Regionalliga-Korbjäger des SVD am Samstag (19.30 Uhr) begleichen, wenn mit dem BSG Elephants Grevenbroich der Tabellensiebte in der Brügmann-Halle gastiert.
Ob die 49ers allerdings überhaupt eine Möglichkeit zur Revanche für die 77:84-Hinspielniederlage bekommen würden, war bis einen Tag vor dem Spiel noch fraglich, da sich der Boden in der Brügmann-Halle in nicht spielfähigem Zustand befand. Mittlerweile gab die Stadt allerdings grünes Licht (siehe Infokasten).
Bei der geplanten Revanche des SVD für die Hinspielniederlage müssen die Dortmunder die „Elefanten“ Antonio Houston, Andreas Fabian, Götz Twiehoff und Patrik Schiele besonders zu kontrollieren. Immerhin wechselte der starke Thomas Ble zwischenzeitlich zum SV Hagen-Haspe und ist Marvin Kruchen womöglich noch immer verletzt.
Im Hinspiel waren die Körbe für die Derner, insbesondere aus der Drei-Punkte-Zone, wie vernagelt. Zudem spielten die 49ers einfallslos gegen die Grevenbroicher Zone. Allerdings war Tim Schönborn damals nicht mit von der Partie und T.J. Smith hatte mit einem Todesfall in der Familie zu kämpfen.
„Wir müssen abgeklärter und schlauer gegen eine mögliche Zonen-Verteidigung agieren und daneben deren Fast Break-Spiel unterbinden sowie die Rebounds gegen diese die Bretter aggressiv bespielende Gäste kontrollieren“, meint Dernes Coach Hanno Stein, dem diesmal Bestbesetzung zur Verfügung stehen wird.
Boden gleicht einer Eisfläche
Alle SVD-Mannschaften und die Juniorbaskets konnten unter der Woche nicht in der Brügmann-Halle trainieren. Auf Grund einer Tanz-Veranstaltung am vergangenen Wochenende ähnelt der Hallenboden eher einer glatten Eisfläche. „Wir konnten so gerade eben noch Würfe aus dem Stand üben, alle anderen Bewegungen waren zu gefährlich“, meint SVD-Trainer Hanno Stein.
Mittlerweile hat die Stadt den Boden speziell reinigen lassen, Harald Krauskopf von den Sport- und Freizeitbetrieben der Stadt ist sich sicher, dass nunmehr die „Standfestigkeit“ auf dem Hallenuntergrund wieder gewährleistet sein sollte.
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