Nur HC Süd muss mit der Winterbilanz noch warten
18.12.2007 | 19:46 Uhr 2007-12-18T19:46:20+0100Endlich Pause! Am Sonntag atmeten Dortmunds Handballer kollektiv durch. Drei freie Wochenenden liegen bis zum Rückrundenstart vor ihnen - Zeit zum Durchatmen, aber auch für eine Zwischenbilanz mit Ausblick auf die Rückrunde.
Neben den Zweitliga-Frauen des BVB, die nach dem heutigen Pokalspiel am Samstag nochmal in Greven ran dürfen, müssen auch die Oberliga-Herren des HC Süd mit dem Fazit noch warten. Ebenfalls Samstag steht das wichtige Nachholspiel beim SuS Oberaden an, und danach gibt es auch nur ein freies Wochenende. Bereits am 5. Januar findet die vierte Auflage des eigenen Blitzturniers statt: Mit der bislang stärksten Besetzung - zumindest was die Tabellenpositionen der Teilnehmer angeht. Der TV Soest kommt als Regionalliga-Tabellenführer, die SpVg Ibbenbüren ist Fünfter. Nachbar TuS Bommern führt mit vier Punkten die Verbandsliga an, das Team Dortmund (noch nicht nominiert) war bislang immer einen Blick wert. Fehlt nur, dass der Gastgeber sich mit einem Sieg in Oberaden deutlich vom Tabellenende der Oberliga löst. Dann ließe sich auch eine positive Rückrunde prognostizieren.
Ganz entspannt kann die Nummer zwei im Dortmunder Herren-Handball in die Zukunft blicken: Mit 16:10 Punkten steht das Team von Trainer Uli Teis auf einem nie erwarteten fünften Platz - da müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn es nochmal eng werden sollte.
Die sieben Landesligisten teilen sich praktisch in drei Kategorien: 1. Borussia Höchsten darf in der Staffel 3 mit 18:8 Punkten weiter zur noch greifbaren Spitze schielen.
2. Westfalia Hombruch hat nur einen Zähler weniger, liegt in der Staffel 4 aber schon sieben Punkte hinter Tabellenführer Gevelsberg.
3. Alle anderen - trotz ausgeglichenen Punktekontos auch Westfalia Hörde - müssen noch nach unten blicken. Das gilt insbesondere für den HC Süd II (Staffel 3) und die TSG Schüren (4). Beide könnten einen Ausfall von Leistungsträgern nicht kompensieren. Beim HC Süd gehören Rückraumschützen wie Dirk Cipa und auch Oberliga-Aushilfe Karsten Paukstadt zum geplanten Stammpersonal. Bei der TSG Schüren stehen ähnliche Spieler gar nicht im Kader. Carsten Pebler und die Routiniers Dirk Schneider oder Kay Brinkhoff trainieren kaum oder stehen aus gesundheitlichen Gründen nur bedingt zur Verfügung. Ohne sie wird es in der Rückrunde sehr eng werden.
Ernsthaft Sorgen muss man sich mittlerweile auch um die Oberliga-Frauen des BVB machen. Ohne Zweitliga-Hilfe hat das Sendfeld-Team bislang erst einmal - in Steinhagen - gewonnen. (vos)
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