Neustart im Derby - Aplerbeck trifft auf SVD-Reserve

Abschluss und ein Neuanfang gleichermaßen der erste Basketball-Spieltag im neuen Jahr ist der letzte der Hinrunde. Für Oberligist ASC ist das eine gute Gelegenheit, unter die selten nach Wunsch verlaufene Hinrunde einen dicken Strich zu machen. Am Samstag (17.1.) trifft im Derby gegen den SVD II.

Dortmund.. Das Ziel ist klar: "Es ist wichtig, dass wir gut in die Saison starten", sagt ASC-Trainer Michael Neumann. So oder ähnlich sagt das wohl jeder Trainer. Doch beim Blick auf den Spielplan des ASC in den kommenden Wochen gewinnt der Wunsch an Bedeutung.

Kampf im Tabellenkeller

Nach dem Derby gegen den SVD II geht es für die Aplerbecker bis Ende Februar nahezu ausschließlich gegen Mannschaften, die ähnlich große Sorgen um den Klassenverbleib haben wie der ASC. "Deshalb ist es wichtig, dass wir von Anfang an konzentriert sind und als Team auftreten", so Neumann.

Verzichten muss er in Zukunft auf Michael Fechner und Eugen Lehm, die sich der TSG Schüren angeschlossen haben. Für Aplerbecks Jonas Kehse dürfte es ein besonderes Spiel werden, war er Anfang der Saison doch noch für die Regionalliga-Mannschaft des SVD im Einsatz.

Gesperrte und verletzte Spieler

Der SVD II geht mit personellen Problemen ins Derby. Richard Baake ist weiterhin verletzt, Spielertrainer Chase Adams gesperrt und Nachwuchsmann Niklas Meesmann spielt bei der ersten Mannschaft, die in Herford gastiert. "Das wird richtig schwierig für uns"", ist sich Mannschaftskapitän Radek Manske sicher.

Ohnehin hält er einiges von den Aplerbeckern, "das ist keine schlechte Truppe", so Manske. Sein Team müsse insbesondere in der Verteidigung zulegen.

"Immer intensive Duelle"

Gleich zu Beginn des Jahres ist auch der TVE Barop im Abstiegskampf gefordert, am Samstag (20 Uhr, Halle Wischlingen) geht es gegen den punktgleichen SSV Hamm. ""Das waren immer intensive und hart umkämpfte Duelle", sagt Barops Spielertrainer Dariusz Domanski.

Wenn sie beim TVE gehofft hatten, dass die Verletzungssorgen ein Ende nehmen würden, mussten sie sich gleich in den ersten Trainingseinheiten eines Besseren belehren lassen: Platzwunde, Hüftprellung, Bänderprobleme und ein ausgeschlagener Zahn lautet die Bilanz. Wie sich das auf die Aufstellung auswirkt, ist noch ungewiss.