Mühevoller Arbeitssieg gegen Münster
26.02.2010 | 22:48 Uhr 2010-02-26T22:48:00+0100Nichts mehr als einen mühevollen 82:77 (16:15/22:17/17:22/27:23)-Arbeitssieg landeten die Basketballer des SVD 49 am Freitagabend im Regionalliga-Vergleich mit Aufsteiger UBC Münster.
Beide Mannschaften legten einen behäbigen Start mit wenigen Punkten hin. Trotz der Probleme der 49ers, die ohne ihren verletzten US-Spielmacher De`Andre Byrd antraten, bei defensiven Rebound und einiger dummer Fehler reichte es für ein 16:15 nach dem Eröffnungsviertel, da Münster reichlich an der Freiwurflinie liegen ließ.
In den zweiten zehn Minuten war Dernes Trainer Peter Radegast weiterhin nicht zufrieden mit dem Spiel seiner Truppe. Die 49ers schafften es aber häufig genug, den Ball zum alle überragenden Joey Henley (16 Rebounds) nahe an den Korb zu bringen. In der erste Hälfte lediglich von Christian Behrends unterstützt, reichte das schon zu einer 38:32-Pausenführung.
Auch im dritten Durchgang gab es weiter nur mäßiges Niveau zu sehen. Beim SVD punkteten weiter fast ausschließlich Henley und Behrends. Zudem zeigte sich, dass die Ersatzspielmacher Felix Fuhrmann (sechs Assists) und insbesondere Nils Isermann (vier Ballverluste) doch weit von den Möglichkeiten eines Byrd entfernt sind. Mit 55:54 ging es ins vierte Viertel.
Da steigerten sich dann Tim Schönborn und Marco Keller (fünf Assists), die einige wichtige Treffer setzten. Und das reichte erneut schon aus, um auf 65:58 davon zu ziehen, einen Vorsprung, den die wahrlich nicht überzeugenden UBC-Akteure nicht mehr egalisieren konnten. „In der Verteidigung haben wir bis auf Kleinigkeiten brauchbar gespielt. Ohne einige Fehler, wäre das früher entschieden worden”, schilderte SVD-Trainer Peter Radegast seine Sicht.
SVD: Fuhrmann (1), Schönborn (17/3), Hansmeier, Behrends (13/3), Isermann (1), Fürst (5/1), Henley (31), Bohnenkamp (4), Keller (10/2).
Sonntag im Pokal beim BSV Wulfen
Am Sonntag (17 Uhr) geht's für den SVD im Pokal-Halbfinale weiter. Auswärtsgegner ist der Regionalligazweite BSV Wulfen. „Wir sind Außenseiter im, wie ich meine, vorweggenommenen Endspiel. Doch in der Liga fügten wir denen immerhin als erstes Team eine Niederlage zu”, sagte Peter Radegast.
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