Müde Pfosten scheiden nach 5:8 in Münster aus

Vielleicht waren die Holzpfosten-Futsaler sogar ganz dankbar, dass sie Augenblicke vor Schluss eines turbulenten WFLV-Pokal-Halbfinals das Tor zum 6:6 nicht mehr trafen. So sparten sie sich die Verlängerung. Sie waren mit nur fünf Feldspielern zum Erzrivalen Münster gereist - und am Ende erschöpft im Halbfinale ausgeschieden.

Münster.. WFLV-Pokal, Halbfinale
UFC Münster - Holzpfosten Schwerte 8:5 (2:2)

Das lag aber auch an der hohen Intensität des "Futsal-Clsico", der 5:8 ausging. Bergetappenartig ging es für das Otto-Team rauf und runter: Die forsch aufspielenden Pfosten gingen fix durch Klems und Nebgen in Führung. Die kippte dann aber fast genauso schnell. Das Münsteraner 2:1 wurde doppelt abgefälscht, den Ausgleich schenkten die Schwerter direkt nach dem Anstoß her.

Nach der Pause wechselte der UFC in den Ferrari-Modus und überrumpelte die Holzpfosten. Nach dem 2:4 probierten diese sich am fliegenden Torwart, was sie ohnehin über das ganze Spiel verteilt taten. Es klappte semi-erfolgreich - 2:6. Die ermatteten Pfosten kämpften sich aber wieder heran. Baumdick und Klems (2) schafften es, das Spiel bis eine Minute vor Schluss doch noch einmal spannend zu machen. "Mit ein bisschen mehr Glück machen wir dann sogar noch das 6:6", vermutete Otto.

Abermals kam er jedoch als fünfter Feldspieler hinzu. Münster nutzte die leeren Kraftreserven und das freie Tor. "Dass wir was holen können würden", sagt Otto, "habe ich ehrlich gesagt gar nicht gedacht. So konnten wir Münster zumindest noch ein bisschen ärgern."

TEAM UND TORE
Schwerte:
Daniel Otto, Nils Klems (3), Marc Nebgen (1), Stephan Kleine, Martin Baumdick (1), Oliver Manz.