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Meister Wattenscheid für Wickede viel zu stark

20.05.2012 | 19:12 Uhr
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Meister Wattenscheid für Wickede viel zu stark
Wickede gegen Wattenscheid

Nach der klaren 0:4 (0:2)-Heimniederlage gegen die als Meister fest stehende SG Wattenscheid 09 werden die Chancen der Wickeder auf das Erreichen des möglichen Relegationsplatzes (6.) immer geringer.

Bereits nach vier Minuten waren Marko Schotts taktische Überlegungen über den Haufen geworfen. Marvin Kohl passte nicht auf und Torjäger Milko Trisic traf zum frühen 0:1. Danach beschränkte sich der Meister auf die Kontrolle des Spiels und ließ nur selten seine vorhandene Klasse aufblitzen. Die Wickeder Offensivkräfte Zwahr, Wittchen und Schrade aber waren komplett abgemeldet und blieben ohne Wirkung.

In der 30. Minute flankte Serafettin Sarisoy genau auf Alexander Thamm, der von der gesamten Abwehr der Westfalia nicht behelligt wurde und ohne Mühe zum 0:2 einköpfte.

Erst eine Minute vor dem Seitenwechsel hatte der Gastgeber seine erste Tormöglichkeit. Nach einem Zuspiel von Andreas Toetz verfehlte Tobias Wittchen das Wattenscheider Tor nur äusserst knapp.

Schymanietz und Moreira angeschlagen auf der Bank

Trainer Marko Schott waren auch in der zweiten Hälfte die Hände gebunden. Christian Fröse (Platzwunde) und Kapitän Sebastian Didion (beruflich verhindert) konnten nicht spielen, die Stürmer Roman Schymanietz und Miguel Moreira saßen angeschlagen auf der Bank und hielten sich nur für den äußersten Notfall bereit. Die Wickeder bemühten sich zwar, schafften es aber nicht den souveränen Aufsteiger in Verlegenheit zu bringen.

Die spielerisch reiferen Wattenscheider taten nicht mehr als nötig und verwalteten die Führung. In der Schlussphase legten die Gäste dann aber doch noch einen Gang zu und erzielten zwei weitere Treffer zum 0:4-Endergebnis. Erst traf der eingewechselte Vaidas Rocys zum 0:3, ehe fast mit dem Schlusspfiff der ebenfalls eingewechselte Jascha Keller zum 0:4 traf.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir waren sehr bemüht und engagiert, sind aber wie so häufig in letzter Zeit durch zwei individuelle Fehler früh mit 0:2 in Rückstand geraten“, gratulierte Marko Schott den Gästen zum Titel.

Frank Büth

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