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Martens Torhunger schon früh gestillt

30.12.2012 | 18:58 Uhr
Martens Torhunger schon früh gestillt
Martens Jan Schurawski (rechts) blieb beim 8:1 gegen Futebol St. Antonio ohne Tor. Links Abdul Tissouki.Foto: Ralf Rottmann

In einer sehr einseitigen Begegnung zeigte Arminia Marten dem B-Ligisten Futebol St. Antonio die Grenzen auf und siegte mühelos mit 8:1. Der letztjährige Torschützenkönig Veli Pehlivan überzeugte mit drei Treffern, Alex Schwarz vergab mit einem verschossenen Neun-Meter einen höheren Sieg. Doch damit war der Torhunger des Landesligisten schon gestillt. Dennoch reichte es zum Gruppensieg und dem Einzug in die Zwischenrunde. Ebenfalls weiter: Sarajewo Bosna und BW Huckarde.

Sarajewo nach starkem Auftritt weiter

Erhebliche Schwächen offenbarten die Arminen beim 0:0 im zweiten Spiel gegen BW Huckarde. Dieses, das zum Gruppensieg reichte, hatten sie aber hauptsächlich ihrem Torhüter René Kuck zu verdanken, der mehrfach mit glänzenden Aktionen einen Treffer verhinderte, den die Blau-Weißen benötigten, um direkt in die Zwischenrunde einzuziehen. Futebol St. Antonio hatte sich im Eröffnungsspiel gegen BW Huckarde nach einer 3:0-Führung mit einem 3:3 begnügen müssen und schied mit einem Punkt aus.

In der anderen Gruppe überzeugten die technisch beschlagenen Mannen von Sarajewo Bosna mit zwei Siegen. Zunächst gelang ein deutlicher 6:0-Erfolg gegen Fortuna 66. Gegen SuS Oespel hatten sie mehr Widerstand zu brechen, gewannen aber dennoch sicher mit 4:2 und schafften damit den Einzug in die Zwischenrunde.

Nachdem SuS Oespel-Kley ebenfalls mühelos mit 4:0 gegen Fortuna 66 siegte, erreichte die Oespeler das Überkreuzspiel gegen BW Huckarde. Der FC Fortuna 66 mit Torjäger und Ex-Stadtmeister Joannis Tstodoulidis schied mit zwei Niederlagen und ohne einen einzigen erzielten Treffer sang- und klanglos aus.

Der Höhepunkt des Tages war das Entscheidungsspiel zwischen BW Huckarde und SuS Oespel-Kley. Das torlose Remis gegen Arminia Marten hatte die Blau-Weißen viel Kraft gekostet, die Oespeler dominierten die erste Halbzeit deutlich und lagen verdient mit 2:0 in Führung. Dann setzte Huckardes Torhüter eine echte „Duft“-Marke. Schlussmann Stefan Duft vom Gastgeber leitete mit einem Doppelpack zum 2:2 die Wende ein. Davon inspiriert setzten die Feldspieler die letzten Kräfte frei und erhöhten auf 4:2. Die nie aufgebenden Oespeler kamen lediglich nur noch zum Anschlußtreffer zum 3:4 und mussten die Segel streichen.

Erfreulich die große Fairness an beiden Tagen in der Halle Huckarde. Auch die Schiedsrichter zeigten sich von ihrer besten Seite.

Helmut Baldhoff

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2012-12-30 18:58
Dortmund