Marten bleibt zusammen - Huckarde holt Podeschwa

Drei Dortmunder Bezirksligisten haben ihr Ziel erreicht, einer sogar das ganz große. Arminia Marten spielt nächstes Jahr wieder in der Landesliga. Der FC Brünninghausen II hingegen enttäuschte und spielt nächstes Jahr in der Kreisliga A.

Dortmund.. Doch zunächst zu den Gewinnern: Die Mannschaftsfahrt von Arminia Marten dürfte ziemlich heftig ausfallen. Die Jungs haben etwas zu feiern. Der Titel ist Resultat einer beachtlichen Entwicklung. Nur ein Spiel verlor der Meister in der Rückserie. Der holprige Start war schnell vergessen. Beachtlich, wie sicher die Abwehr stand. In diesem Bereich hatten die Martener die größten Fortschritte gemacht.

Dass die Martener in allen Mannschaftsteilen gefestigt sind, lässt auch für die Landesliga hoffen. "Das Team bleibt bekanntlich beisammen. Von den Stammkräften haben wir nur Ren Kuck abgegeben. In dieser Verfassung haben wir in der Landesliga eine gute Chance", kommentiert der Sportliche Leiter Marco Paultyn.


Der TuS Eichlinghofen als Tabellendritter lebt mit seinem Abschneiden ziemlich gut. "Seitdem ich gekommen bin, wurden wir Neunter, Siebter und Dritter. Das Team entwickelt sich immer besser, und das obwohl wir immer noch auf Asche spielen", sagt Trainer Reza Hassani. Besonders zufrieden war der Coach mit der Abwehr. "Nur Marten und Teutonia Waltrop haben weniger Gegentore kassiert."

Verzichten muss der TuS künftig auf Marius Lau. "Sein Abgang ist der, der uns besonders weh tut. Einer allein kann ihn nicht ersetzen. Jetzt sind Mohamed Yarhdi und Mohamed Chattibi gefordert."


Westfalia Huckarde schaffte das Kunststück, rettete sich am letzten Spieltag und erreicht dabei sogar noch das Saisonziel "einstelliger Tabellenplatz". Der Sportliche Leiter Jürgen Dittberner kommentiert: "Eigentlich müssten wir ja jetzt zufrieden sein. Aber wir sind natürlich ehrlich zu uns und sagen, so weit hätte es nicht kommen dürfen."
Dass die Huckarder richtig zittern mussten, liegt auch an den personellen Problemen, die sich durch die komplette Saison zogen. "Wir hatten oft zu wenig Leute", bekräftigt Dittberner.

Einen Neuzugang verkündete er noch: Es ist Angelo Podeschwa, der Sohn von Trainer Robert Podeschwa. "Nach seiner Verletzung ist er mit Sicherheit eine Verstärkung."


Ganz neue Wege geht der FC Brünninghausen II in der Kreisliga A. Geschäftsführer Klaus-Dieter Friers sagt: "Diese Mannschaft hatte einfach nicht die Qualität für die Bezirksliga. Es war klar, dass sie nur Erfolge feiern kann, wenn sie mehrere Leute aus der 1. Mannschaft erhält. Der Kader des Westfalenliga-Teams aber war aber auch nicht so groß, dass wir immer wieder Leute hätten abgeben können." Den Trainern machte der Geschäftfsführer keinen Vorwurf: "Mehr war in diesem Jahr einfach nicht drin."