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Marco Dej beim Wickeder 4:2 der Mann des Tages / ASC nur 0:0

11.11.2012 | 18:36 Uhr
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Marco Dej beim Wickeder 4:2 der Mann des Tages / ASC nur 0:0
Drei Treffer gegen Dröschede: Wickedes Marco Dej (rechts).Foto: Bodo Goeke

Ohne die Schlussviertelstunde hätten die Fans von Westfalia Wickede schwärmend den Heimweg angetreten. Doch auch so war es ein insgesamt souveräner 4:2-Sieg über Borussia Dröschede.

Nach etwas mühevollem Beginn mit einer Reihe zerfahrener Aktionen und wenig Spielkultur auf beiden Seiten war es eine Standardsituation, die so richtig Leben ins Spiel brachte: Marco Dej nutzte einen von Faruk Cakmak verwirkten Handelfmeter zum 1:0 (17.). Und ganz allmählich kam Zug ins Wickeder Spiel. Man sah deutlich, dass die Gastgeber fußballerisch klar überlegen waren.

Etwa beim 2:0, das einer tollen Ballstafette entsprang: Roman Schymanietz hatte den Blick für Dominik Lipki, der über rechts in den Strafraum zog und überlegt zu Marco Dej querspielte (27.). Immer wieder stand sich Wickede vor der Pause zwar auch selbst im Weg, wenn die eroberten Bälle allzu leichtfertig flugs wieder hergeschenkt wurden; besonders Tim Schrade war von diesen Schnitzern öfters betroffen, er hatte keinen guten Tag und musste nach einer knappen Stunde für Dominik Hennes weichen.

Dennoch zogen die Westfalen nach Wiederbeginn deutlich das Tempo an, angetrieben von Marco Dej und Andy Toetz, die in der Zentrale alles im Griff hatten. Wie schon beim 2:0 war das Duo Lipki und Dej auch für das 3:0 (49.) verantwortlich, die Partie schien entschieden. Mitten in die Feierlichkeiten platzte das 3:1 von Arif Et (50.), das aber nur kurz für Verwirrung sorgte, denn Wickede legte direkt nach, Schymanietz wurde von Toetz bestens bedient und traf zum 4:1 (52.).

Chancen zum fünften oder sechsten Treffer waren da, doch statt dessen verfiel Wickede in einen Schlendrian, der urplötzlich noch mal für Brisanz sorgte. Danny Baron leistete sich ein unnötiges Foul im Strafraum, Dragan Petkovic traf im Nachschuss, noch zehn Minuten waren zu spielen. Doch Westfalia brachte den Sieg mit Glück und Geschick verdient über die Zeit. „Insgesamt war es ein guter Auftritt von uns“, war Marko Schotts Fazit. „Aber die letzte Viertelstunde hat mir nicht gefallen, da sieht man, dass wir noch kein Topteam sind.“

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Kommentare
12.11.2012
21:52
ASC nur 0:0
von smaikel | #1

Ja, es ist bedauerlich, dass es für den ASC wieder nur zu einem 0:0 reichte. Und ja, man hätte eine der durchaus gegebenen Torchancen durchaus auch mal verwerten können - aber dass der Aplerbecker Spieler Lennertz angeblich den Vogel abschoss, ist eine Art von Berichterstattung, die schon in Richtung Beleidung geht. Wer das Spiel und auch die Szene, auf die sich Herr Kuhlmann ganz offensichtlich bezieht, gesehen hat und ein wenig Fußballfachverstand besitzt, der wird sicherlich zugeben müssen, dass der Spieler bei seinem Torschuss nicht wirklich viel falsch gemacht hat sondern einfach nur Pech hatte, dass der (zufälligerweise?) richtig postierte und reflexartig reagierende Torhüter der Erndtebrücker Lennertz` Schuss grandios parierte.

Klar, sowas ist ärgerlich - und der Spieler äußerte nach dem Spiel ja auch ganz ehrlich, dass er das Tor hätte machen müssen - aber einen Vogel abgeschossen hat er damit ganz gewiss nicht...

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