Manz landet den nächsten Coup im Rheinland

Das Rheinland avanciert zur Lieblings-Tenniszone für Oliver Manz: Am Wochenende holte sich der 29-Jährige den Stadtmeistertitel in Köln (Herren 30), Mittwoch gelang ihm dann der nächste Coup. Dabei schlug er die deutsche Nummer sieben, die wiederum im Ranking nicht weit hinter Nadal-Bezwinger Dustin Brown rangiert. Und auch danach war für Manz noch immer nicht Schluss.

Köln.. Das Rheinland avanciert zur Lieblings-Tenniszone für Oliver Manz: Am Wochenende holte sich der 29-Jährige den Stadtmeistertitel in Köln (Herren 30), Mittwoch gelang ihm dann der nächste Coup. Bei den bob-Open, ein Ranglistenturnier in Erftstadt bei Köln, schlug er in der Runde der 64 den deutschen Ranglistensiebten bei den Herren 30, Daniel Fiovaranti - der ist drei Plätze von Nadal-Bezwinger Dustin Brown entfernt. Und dieser Überraschungserfolg sollte nicht Manz‘ letzter Streich bleiben.

Aber von vorne: "Unfassbar", meint Oliver Manz selbst. "Ich weiß auch nicht, warum es im Moment so gut läuft." Zunächst wurde er noch durch Kreislaufprobleme geschwächt. Schnell zog Fiovaranti (Jahrgang 1981) davon, führte im ersten Satz 3:1. Doch dann legte Manz mit seiner Show los - und degradierte seinen favorisierten Gegner zum leidenden Zuschauer.

Manz holte auf, gewann 6:3. "Danach hat er eigentlich nach jedem Punkt von mir geschrien, der war so sauer", erzählt der Schwerter. Der Siebte der deutschen Rangliste setzte sein unkonzentriertes Spiel im zweiten Satz fort. Den gewann Oliver Manz noch höher mit 6:1. Die Partie ging so flott vorbei - nur eine knappe Stunde brauchte Manz für den Überraschungssieg.

Donnerstagnachmittag traf er in der 32er-Runde auf Sascha Jülich. 6:1, 6:2. Für Manz. Die Siegesserie im Rheinland geht weiter. Nach dem Spiel gegen Carsten Neuhaus am Freitagabend ist so oder so klar: Oliver Manz wird zu den besten 16 des Turniers gehören.