Lüdinghausen wird ein Kreis ohne Vereine

Mit Union Lüdinghausen hat sich Anfang der Woche der letzte Verein des bald aufgelösten Kreises Lüdinghausen für einen neuen Kreis entschieden. Nur noch ein paar Monate läuft der Spielbetrieb. Der Kreis wird dann noch als "Phantom" existieren, wie der Kreisvorsitzende Robert Heitmann im Interview erklärt.

Kreisgebiet.. Wie geht es jetzt für den Kreis Lüdinghausen weiter? Muss für die Abwicklung des Kreises noch etwas beschlossen werden?

Robert Heitmann: Nein, alles geht jetzt seinen normalen Gang. Ende Februar werden wir noch einmal zu einem Staffeltag einladen. Der Termin steht aber noch nicht fest. Hier werden die Staffelleiter einen Ausblick auf die Rückrunde und einen Rückblick auf die Hinrunde geben. Das ist das Übliche.

Und dann?

Nach der Saison wird es noch einen weiteren Staffeltag geben. Dort werden wir die Saison Revue passieren lassen und zum Beispiel auch den Kreispokalsieger ehren. Entscheidungen müssen allerdings nicht mehr getroffen werden. Danach wird der Spielbetrieb im Kreis eingestellt.

Ist irgendetwas Besonderes für den letzten Staffeltag geplant? Ein großes Fest vielleicht?

Nein, das ist nicht geplant. Ich denke auch, dass die Vereine hier mit wenig Begeisterung dabei wären. Vielleicht lassen wir uns etwas für den letzten Staffeltag einfallen. Etwas Konkretes gibt es aber nicht.

Wann kommt das Ende des Kreises?

Am 4. Juni 2016 wird die Ständige Konferenz die Auflösung des Kreises beschließen. Dann gibt es den Kreis Lüdinghausen nicht mehr. Bis dahin sind wir ein Kreis ohne Vereine.