Klessa will Titel in Brackel verteidigen
29.08.2011 | 18:26 Uhr 2011-08-29T18:26:18+0200So richtig zu beneiden ist Günter Schäfer nicht in diesen Tagen vor der 55. Auflage des Rad-Championats am Samstag in Brackel. Immerhin muss er einen nicht unerheblichen Etat von 14000 Euro stemmen. Und dazu kommen nicht ganz unbegründete Sorgen um die gleichzeitig stattfindende Nazi-Demo. Auf polizeiliche Unterstützung des Rennens wird Schäfer kaum hoffen dürfen. Erster Start am Samstag ist um 13 Uhr, die Hauptklasse beginnt um 16.55 Uhr, Start und Ziel ist wie gewohnt am Brackeler Westheck.
Beim Blick auf die Starterliste des Elite-Rennens fällt einem natürlich sofort Vorjahressieger Tim Klessa ins Auge, der sich zur Jahreswende dem Team Krefeld angeschlossen hat und damit auf seine ehemaligen Teamkameraden Patrick und Leon Schachtner vom BSV Hürtgenwald trifft. „Das wird bestimmt spannend“, so Günter Schäfer, der aus Dortmunder Sicht drei heiße Eisen im Rennen hat. Sturm Hombruch wird mit Christoph Schübbe in Brackel vertreten sein, der RSV Nord schickt sein U 23-Team „Matrix Racing“ ins Rennen und das Team Nutrixxion ist ausschließlich mit Sergej Fuchs vertreten, da der Hauptteil der Mannschaft auf der China-Tour vertreten ist.
13 Uhr, Schüler U 15, 36 km, Preis des Autoforum Dortmund.
14 Uhr, Jugend U 17, 42 km, Preis der Sparkasse Dortmund.
15.05 Uhr, Junioren U 19, 48 km, Preis der Olympia Gruppe.
16.20 Uhr, 9. Prominenten-Rennen, 4,8 km.
16.55 Uhr, Elite KT- und ABC-Klasse, 90 km, 55. Int. Rad-Championat.
Als Einzelkämpfer wird Fuchs natürlich einen schweren Stand haben. Der Sieger des Großen Westfalenpreises stürzte beim Bochum Sparkassen Giro schwer und brach sich das Kahn-Bein.
Beim Blick über die Stadtgrenzen hinaus gilt der RSV Unna als erste Wahl. Die Jungs von Reinhold Böhm wollen ein Wörtchen um den Sieg mitsprechen. Dem ehemaligen Hombrucher Justin Wolf und Westfalenmeister Lucas Liß ist durchaus einiges zuzutrauen. Gestartet wird das Hauptrennen um 16:55 Uhr, die 120 Fahrer müssen 90 km absolvieren. Interessant dürfte auch wieder das sogenannte Prominenten-Rennen werden, das in den vergangenen Jahren von Dr. Georg Sondern dominiert wurde. In diesem Jahr wird der Oberarzt der Städtischen Kliniken wieder auf die ehrgeizige Konkurrenz treffen. Rudolf Gomolka und Dr. Dietmar Schollähn, im Vorjahr auf Platz zwei und drei, wollen es diesmal wissen.
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