Klarer Sieg der VfL-Frauen über Tabellenletzten

Beim Tabellenletzten Menden-Lendringsen ließen die Brambauer Verbandsliga-Handballerinnen am Sonntagabend den zweiten Sieg im Jahr 2015 folgen. Die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden holten bereits am Freitag gegen Schlusslicht Borussia Höchsten ihren ersten Punkt in diesem Jahr.

Lünen.. Frauen-Verbandsliga 2
HSG Menden II - VfL Brambauer28:32 (13:14)

Vor dem Spiel musste der VfL eine Hiobsbotschaft verkraften und die erkrankten Tuba Akyildiz und Sarah Verhage verzichten. Dafür machte Anna Akyildiz, Mutter von Tuba, früher Feierabend und unterstützte ihr Team.
In der ersten Hälfte schaffte es kein Team, sich abzusetzen. Gastgeber Menden, mit drei Spielerinnen aus der Oberliga-Ersten, führte bis zum 10:9 immer.


Doch Brambauer ließ sich nicht abschütteln, blieb dran und nahm eine 14:13-Führung mit in die Kabine.
Nach dem Wechsel drehte der VfL auf. Mit einer starken Torfrau Lena Piepenkötter im Rücken zeigte die Abwehr des VfL einen bärenstarke Leistung. Vorne zeichnete sich besonders Daniela Pötter aus. Von zehn Siebenmetern verwandelte Pötter sieben.


Auf der rechten Angriffsseite überzeugte zudem auch Amelie Neumann, die es insgesamt auf sieben Treffer brachte. Beim 31:23 war der VfL mit acht Toren vorne.


Zügel schleifen lassen


"Im Gefühl des sicheren Sieges haben wir die Zügel etwas schleifen lassen", sagte VfL-Trainer Uli Richter, der mit ansehen musste, wie Menden vier Treffer in Folge, Brambauer aber nur einen erzielte.Am Ende sprang jedoch noch ein klarer Sieg heraus. Mit 17:9-Punkten steht der VfL in der Tabelle gut und blickt schon einmal zuversichtlich nach vorn.


Nächsten Samstag (18.30 Uhr) kommt Spitzenreiter TV Arnsberg in die Diesterweghalle, eine Woche darauf muss Brambauer zum Dritten aus Hamm. "Wir freuen uns auf diese Spiele", so Richter. Bernd Warnecke

TEAM UND TORE
VfL:
Piepenkötter/Wiegand - Plotek 3, Leismann 4, L. Karau 4, N. Karau 1/1, M. Rykowski 4, Pötter 9/8, Neumann 7, A. Akyildiz

Frauen-Landesliga
Lüner SV - TuS Westfalia Hombruch 26:26 (12:14)

Die Gastgeberinnen fanden gut in die Partie und führten schnell mit 3:1. Nach einer kleinen Schwächeperiode sah sich das Team um LSV-Trainer Marcel Mai einem 6:11-Rückstand gegenüber. Doch die LSVerinnen fanden wieder zu ihrem Spiel und verkürzten auf 12:14 zur Pause.

In Abschnitt zwei leistete sich die Mai-Sieben zunächst zahlreiche Ballverluste in der Bewegung nach vorne.
"Fünfmal wurde der Ball einfach nach vorne geworfen. Das hätten wir über kontrolliertes Tempospiel besser machen können", trauerte Mai etwas den vergebenen Chancen beim 13:18 nach. Doch der LSV kam wieder zurück. Als Anna Lieneke das 19:19 warf, kippte das Spiel fast.

Es ging hin und her. Beim 26:24 bahnte sich ein erneuter Sieg an. Doch eine unnötige Zweiminuten-Strafe für Lieneke brachte die Westfalia nochmals heran. In der Schlussphase kassierte der LSV in Unterzahl zwei Treffer und musste sich mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Mit drei Punkten aus zwei Spielen nach der Winterpause blicken die Handballerinnen nach oben und peilen das gesicherte Mittelfeld an.

TEAM UND TORE
LSV:
Fetting/Suchowski - L. Krause 3, C. Schmidt 1, Mai 5, Hülsewede 4, A. Schmidt 5, Schröder, Blümel 1, Lieneke 1, Holz, J. Krause



Verbandsliga 2
SuS Oberaden - Borussia Höchsten24:24 (9:12)

Den Start ins neue Jahr hatten sich die "Cobras" sicher anders vorgestellt. Aus den letzten drei Saison-Spielen holte das Team gerade einmal einen Punkt, obwohl der SuS nach der Winterpause eigentlich oben angreifen wollte.


Ohne die Langzeitverletzten Mats-Yannick Roth, Pascal Wix und Keeper Stefan Vogel fand Oberaden besonders im Angriff nicht zu seinem gewohnten Spiel. Immer wieder wurden viele technische Fehler gemacht, die den Gegner stark machten. So kam es, dass der SuS zur Pause nur neun Treffer erzielte.


Im zweiten Durchgang lief es besser. Nachdem Oberaden 9:13 zurück lag, erkämpfte sich das Team den 13:13-Ausgleich. Doch zu keinem Zeitpunkt des Spiels gelang den Grün-Weißen die Führung. Immer wieder legte Höchsten vor, der SuS glich aus. Die letzten zwei Spielminuten wurden dann noch einmal zur Geduldsprobe: Oberaden musste wegen einer Zeitstrafe in Unterzahl agieren, lag 23:24 zurück.


Doch dank Bastian Herold, der per 7-Meter zum 24:24 einnetzte und Marc Menge im Tor, der den letzten TuS-Angriff parierte, gelang dem SuS der glückliche Punktgewinn.


TEAM UND TORE
SuS:
Menge (1. - 60.)/Caspari (n. e.) - Pechinger (n. e.), Schumacher 2, Herold 8/4, Fehring 4, P. Stennei 1, Stratmann (n. e.), Pohl 4, B. Stennei 2, Schichler, Neureiter 2, Notthof 1, Neese

Bezirksliga 5
TV Wickede - VfL Brambauer20:19 (10:9)


Diese Pleite sitzt beim VfL Brambauer sicher tief. Mit einem Sieg hätte der VfL an Spitzenreiter SV Eintracht Dolberg vorbeiziehen können. Nun aber steht die Mannschaft von Trainer Ingo Nagel auf Platz drei der Tabelle, zwei Zähler hinter Dolberg.


In Wickede stand Brambauer zwar gut in der Deckung, doch im Angriff verwarf das Team einfach zu viel. Nur 19 eigene Tore sprangen am Ende heraus. "Für einen Sieg reichen diese natürlich nicht", wusste auch Spieler Christian Neve. Zu oft traf der VfL nur den Pfosten, zu viele Siebenmeter wurden ausgelassen.


Dies nutzte der Gastgeber besonders nach der Pause aus und setzte sich zwischenzeitlich auf sechs Tore ab. Brambauer riss sich noch einmal zusammen, glich zum 19:19 aus. Doch das Glück am Ende lag beim TV Wickede, der noch das 20:19 markierte.Unterm Strich war es aber eine verdiente Niederlage für Brambauer, das im Angriff einiges vermissen ließ.

TEAM UND TORE
VfL:
Welski/Karanski - Freiss, Sporbeck 2, L. Langmann 2, Bangemann 1, Wolke 2/1, Koch, Eder 6/2, P. Langmann 1, Karsifi 2/1, Pape 3, Neve

Lüner SV - Hammer SC 200843:34 (22:19)


Trainer Jürgen Weber musste kurzfristig aufgrund der Ausfälle von Falk Seeger (Mittelfußbruch), Tim Lasdowsky (Bänderriss) und Torben Lühring (steckte im Verkehr fest) selbst die Handballschuhe schnüren. "Ich war mit der Leistung jedes Einzelnen sehr zufrieden. Jeder hat für jeden gekämpft und wir haben geduldig gespielt. Das war schön anzusehen", lobte er.


Besonders erfreulich waren die 16 Treffer von Dennis Kirchner. Er nutzte die Lücken, die wegen der Manndeckung gegen Weber entstanden, bestens aus und zeigte sich vom Siebnmeter-Punkt treffsicher. Eine tolle Partie boten Lothar Baggemann und Benjamin Miehle. "Dass beide gut spielten, hat mich sehr gefreut", so Weber. Der LSV ist aktuell Vierter, punktgleich mit dem Zweiten Hammer SC.

TEAM UND TORE
LSV:
Büllhof (1. - 60.)/Hangebrock (bei einem 7m) - Hadac 3, Baggemann 4, Lammeck 5, Gores, Lühring (n. e.), Gärtner, Schünemann, Weber 6, Miehle 4, Kirchner 16/8, K. Maurer 1, P. Maurer 4