Kirsten Sieber schafft Sprung ins Finale

Strahlender Sonnenschein über Balve und ein strahlendes Gesicht bei Kirsten Sieber. Die Dortmunder Dressurreiterin konnte sich am frühen Freitagmorgen auf Rosafina als Sechste für das Finale im Louisdor-Förderpreis am Sonntag qualifizieren. Mit 67.711 Prozentpunkten fehlte ihr am Ende ein halber Punkt zu einer Platzierung.

Dortmund.. "Im Großen und Ganzen war das schon ganz gut", sagte die Reiterin, die allerdings auch kleinere Schwächen bei den Piaffen nicht übersah. "Die erste war etwas matt, in die zweite bin nicht so gut reingekommen", sagte sie selbstkritisch, und im letzten Mitteltrab habe sie eine Taktstörung gehabt. "Das sind Lektionen, die natürlich doll zählen, und wenn man die richtig macht, bekommt man auch noch mehr Punkte."

Routine fehlt noch

"Auf dem Abreiteplatz klappt das eigentlich schon ganz prima, aber auf dem Prüfungsplatz fehlt Rosafina noch die Routine", nimmt die Reiterin die zehnjährige Stute in Schutz.

Trotzdem konnte sich das Paar im Vergleich zur letzten Etappe in Hagen a.T.W. weiter steigern. "Sie wird immer sicherer und besser. Man muss eben Prüfungen reiten", sagt die Studentin, die momentan an ihrer Masterarbeit schreibt. Am Sonntag will sie die kleinen Fehler ausbügeln, und dann ist sogar eine noch bessere Platzierung drin.