Kirchhörde holt den Kreispokal
03.10.2012 | 18:56 Uhr 2012-10-03T18:56:00+0200
Der Kirchhörder SC hat das Finale im kik-Kreispokal gewonnen und tritt damit die Nachfolge des BV Brambauer an. Das Team von Trainer Adrian Alipour setzte sich gegen Mengede 08/20 allerdings erst nach Elfmeterschießen mit 6:4 durch, nachdem es nach der regulären Spielzeit 1:1 gestanden hatte. Der Hombrucher SV zieht nach einem 2:0-Erfolg im kleinen Finale gegen den Lüner SV in den Wettbewerb auf Landesebene ein.
Das Endspiel entwickelte sich zum erhofften Duell auf Augenhöhe und hatte hohen Unterhaltungswert. Von Beginn an gab es kein langes Taktieren, beide setzten voll auf Offensive und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten. Dass es zur Halbzeit torlos stand, lag an zwei guten Torhütern und großer Abschlussschwäche. Die Spielanteile waren verteilt; die Mengeder wirkten zwar reifer in der Spielanlage, leisteten sich aber zu viele Abspielfehler. Kirchhörde suchte schnörkellos den direkten Weg zum Tor.
Nach der Pause nahm die Partie noch mehr Fahrt auf. Das 1:0 für Mengede gelang Dennis Schultze mit einem Schuss aus der Drehung, der von Kevin Franzen noch unglücklich abgefälscht wurde (53.). Die Freude hielt aber keine zehn Minuten, dann traf Sundy Gomes mit einem satten Schuss in den Winkel, unhaltbar für den fehlerfrei agierenden Sören Gerlach.
Danach häuften sich die glasklaren Möglichkeiten. Beide Teams hätten für die Entscheidung sorgen können. So blieb es in diesem offenen Schlagabtausch spannend bis zuletzt. Das gilt auch für das Elfmeterschießen, in dem zunächst alle Spieler verwandelten. Erst Mengedes Ugur Akbaba scheiterte an Torhüter Daniel Splettstößer. Saverio Amoroso verwandelte auch den fünften Kirchhörder Elfmeter und wurde zum umjubelten Akteur. Neben dem Pokal gab es für die Kirchhörder 1 000 Eruro, Mengede kann sich mit 700 Euro trösten.
„Es ist ärgerlich, dass wir die 1:0-Führung nicht nach Hause bringen konnten. Wir hatten mehr Spielanteile, aber Kirchhörde war immer gefährlich“, so Mengedes Mario Plechaty. Überglücklich war Kichhördes Coach Adrian Alipour: „Jeder in meiner Mannschaft ist heute über seine Grenzen gegangen. Wir haben gegen eine der besten Dortmunder Mannschaften den Pokal geholt. Das ist einfach geil.“
Hombruch gewinnt kleines Finale
„Wir wollen auf jeden Fall auf die Landesebene“, hatte Alex Gocke vor der Partie gegen den Lüner SV erklärt. Dementsprechend traten die Hombrucher auch auf, zeigten eine kämpferisch und spielerisch gute Leistung, machten von Beginn an Druck und siegten hochverdient mit 2:0. Alex Bahr strahlte wieder alte Torgefahr aus und traf doppelt. Zunächst vollendete er eiskalt nach einem Zuckerpass von Philipp Sprenger (16.), dann traf er nach Zuspiel von Patrick Wedemann (31.). Damit stand das Endergebnis fest, obwohl der HSV auch nach der Pause noch Chancen hatte. Zur Belohnung gab es noch 400 Euro und einen Fußball.
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