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Eishockey: Oberliga

Keine Atempause für den EHC: Die "Eisbären" warten

19.02.2013 | 07:01 Uhr
Vollen Einsatz wollen die EHC-Spieler (rote Trikots) auch zum Abschluss der Endrunde in Hamm zeigen.
Vollen Einsatz wollen die EHC-Spieler (rote Trikots) auch zum Abschluss der Endrunde in Hamm zeigen.Foto: Foltynowicz

DORTMUND Keine Atempause für die Elche: Bereits am Dienstag (19.30 Uhr) muss Eishockey-Oberligist EHC Dortmund wieder um Punkte spielen, die verlegte Partie bei den Eisbären in Hamm wird nachgeholt.

Die Begegnung fiel aus, weil Hamm nach eigener Aussage keine Mannschaft in Spielstärke aufbieten konnte. Diese Tatsache treibt EHC-Trainer Krystian Sikorski auch jetzt noch die Zornesröte ins Gesicht: "Der Ausfall ist für mich immer noch ein Witz. Hamm konnte angeblich freitags gegen uns nicht antreten, war aber zwei Tage später in Krefeld am Start. Schlimm, dass der Verband sich auf solche Dinge einlässt."

Weiter wollte sich Sikorski dazu nicht mehr äußern und beschränkte sich lieber auf das verdiente Lob an seine Truppe: "Ich kann nur stolz auf diese Mannschaft sein. Wenn man mit fünf Stürmern und fünf Verteidigern gegen den Tabellenführer mit 20 Aktiven spielt und nicht eine derbe Schlappe kassiert, dann kann ich nur den Hut ziehen."

Aufstiegssperre für West-Klubs?

Auch die gut 400 Fans im Stadion rieben sich verwundert die Augen. Fast über die gesamte Spieldauer war kein Klassenunterschied zu erkennen. Dortmund kämpfte bis zur letzten Minute, und der erwartete Kräfteeinbruch blieb aus.

Eine andere Tatsache sorgt bei den Gästen für Unmut. Kassels Trainer Ulrich Egen: "Uns hat vom Verband ein Anruf erreicht, dass in dieser Saison kein Westklub in die Bundesliga aufsteigen soll. Nach dieser Information werden wir uns weitere Schritte vorbehalten." Sollte es bei dieser Entscheidung bleiben, darf man auf die Begründung gespannt sein.

von Jürgen Schwabe

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