Kehl beim Comeback gleich der Chef
14.02.2010 | 18:42 Uhr 2010-02-14T18:42:00+0100
Theo Schneider war sich durchaus bewusst: „Dieser Test hat auf der Kippe gestanden, der Kunstrasen war unbespielbar.”
Dass der BVB 2 am Sonntag gegen Eintracht Braunschweig antreten konnte (2:0), war Jürgen Klopp zu verdanken. Der Cheftrainer hatte die Gelegenheit genutzt, gleich sechs Spielern seines Kaders Spielpraxis zu verordnen. Und damit war der dank Rasenheizung gut bespielbare Trainingsplatz der Profis freigegeben - auch für das Debüt von Sebastian Kehl.
Seit dem letzten Spieltag der vergangenen Saison wartet der Kapitän auf seine Rückkehr in die Bundesliga, gestern waren es nach einer endlos scheinenden Verletzungspause die ersten 45 Minuten in einem offiziellen Test. Dabei taten besonders die letzten Minuten offensichtlich richtig weh.
Sebastian Kehl lief gar nicht rund, humpelte, sehnte den Pausenpfiff herbei. Als der dann endlich ertönte, gab es die Entwarnung.
Zwei dicke Blasen hatten gequält, und als die Schuhe von den Füßen waren wirkte Sebastian Kehl dann sehr entspannt: „Ein gutes Gefühl”, sagte er auf dem Weg in die Kabine, „darauf haben wir aber auch sehr lange hingearbeitet.” Ob die Angst ein wenig mitgespielt habe? „Klar, da gab es ein, zwei Szenen, aber das wird wieder.”
Vorausgegangen war eine Halbzeit, in der Kehl mehr als nur ein Mitläufer gewesen war. Schon vor dem Anpfiff war er der erste, lief vor allen anderen zum Mittelpunkt, als wolle er zeigen: dies ist mein Revier! Anschließend nahm er wie selbstverständlich seine Sechser-Position ein. Gut zehn Minuten dauerte es, die ersten Ballkontakte hatten funktioniert, da war der Kapitän dann auch zu hören, gab lautstark Anweisungen, war präsent, kurbelte das Offensivspiel an.
Hier mussten sich andere dem als Beobachter anwesenden Jürgen Klopp beweisen. In der Spitze ein sehr agiler Damien Le Tallec, Schütze des frühen 1:0 (6.), dahinter Tamas Hajnal, der in München nur eine Viertelstunde in ein praktisch schon verlorenes Spiel hatte eingreifen können. Einsatz- und Laufbereitschaft des Ungarn waren ein klares Signal: Mit Hajnal wird man wieder rechnen dürfen.
Dede und Mario Götze blieben eher unauffällig, überließen Roman Weidenfeller das Spektakuläre. Seinen Leichtsinn bei einem „Ausflug” vor die Abwehr (36.) bügelten seine Nebenleute aber aus.
Theo Schneider zeigte sich trotz der hohen Profi-Präsenz sehr zufrieden mit dem Test. „Gute spielerische Ansätze und taktische Disziplin”, hatte er gesehen - und starke Einzelleistungen: Einmal mehr überzeugte der seit Wochen überragende Sebastian Tyrala und nach der Pause hatte Mehmet Boztepe ganz starke Szenen.
Im zweiten Durchgang wackelte zuweilen die Abwehr, bis Mario Götze nach Pass von Jörn Neumeister ganz „abgezockt” das 2:0 erzielte. Auf den 17-Jährigen wird Schneider nicht bauen können, Götzes „Zweit-Mannschaft” neben den Profis sind die A-Junioren.
BVB: Weidenfeller (46. Höttecke) - Koch (46. Evers), Hünemeier, Neumeister, Dede (46. Oscislawski), - Kehl (46. Boztepe), Nottbeck - Tyrala, Götze - Hajnal (68. Treude) - Le Tallec (46. Hille). - Tore: 1:0 Le Tallec (6.); 2:0 Götze (86.).
11:54
lieber ne tochter im puff,als ein sohn auf schalke !!
01:15
Alle schon am Pennen hier?
01:12
Kevin , der ohne Bärtchen und glatten Fell , wird zeigen wo der Frosch die Locken hat , mein Sohn wär auch hier zu Haus rausgeflogen , wenn er sich als Parasit geoutet hätte .Aber er war schon von klein auf mit im Westfalenstadion und weiß wer die wahre Nummer 1 im Revier ist !
01:05
Samstag ist ein Sieg ein Muss und nächsten Freitag . das Spiel der Spiele !! Heya BvB !!!!!!!!
00:39
Hinterher immer um die Häuser gezogen. Mann, was haben wir gesoffen
00:01
Rentner, alter Kumpel, ich dachte, unsere Spiele gegen Borussia Neunkirchen wären die Höhepunkte unserer gemeinsamen Zeit gewesen?!?
23:56
@17
Nun werd mal nicht verletzend, denn immerhin steht Kevin mit seinem Aussehen, seiner Intelligenz und nicht zuletzt seinem Namen stellvertretend für halb Dortmund auf dem Platz!!!
21:53
hey..schöne Schlagzeile in Bild...von eurem Grosskotz,oder wie der heisst...irgendwas...wenn mein Kind Schalke-Fan wird,kommts ins Heim.Da drück ich seinen angedachten Kids aber die Daumen,dass es klappt und sie ne gescheite Erziehung bekommen.Hahahahahahahahahaha
12:56
@von Ein Bayern Fan aus Dortmund
hat irgendeiner was vom schiri erzählt??Das hab ich vor dem spiel weil ich genau wusste das knut kircher n penner ist,der durch zufall immer die bayern - dortm spieler verpfeifft aber das es so gekommen ist ,ist keine überraschung..
aber was du oben schreibst zeigt das du zurecht bauern fan bist .......
19:26
@kratze: Ich fühlemich in Dortmund wohl bin ja ein Dortmunder Junge hier geboren. Nur es ist wie es ist. Und das sehe nicht nur ich so und zu letzten Samstag, Dortmund war gut nur wer seine Chancen nicht rein macht selberschuld es ist nicht immer der schiri