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Fußball-Westfalenliga

Kalpakidis „Wir sind immer noch gut aufgestellt“

29.07.2012 | 16:49 Uhr
Kalpakidis „Wir sind immer noch gut aufgestellt“
Hoffnungsvoll in die kommende Saison: Trainerstab, sportliche Leitung und Neuzugänge des TuS Eving.

Nachdem der Aufstieg in die Oberliga verpasst und damit das gesteckte Ziel in der abgelaufenen Spielzeit nicht erreicht wurde, hat man beim Westfalenligisten TuS Eving-Lindenhorst die Erwartungen vor der neuen Saison deutlich zurückgeschraubt. Verständlich, denn im Gegensatz zu den zurückliegenden Jahren müssen die Evinger diesmal einen große Aderlass verkraften.

Mehr als eine komplette Mannschaft hat den Klub verlassen. Und es waren nicht etwa Ergänzungsspieler, die gegangen sind, sondern gestandene Stammkräfte. Ob Christian Werner, Sascha Rammel, Francis Bugri, Florian Gondrum oder Sundy Gomes. Diese und auch andere Abgänge haben große Lücken hinterlassen, die nur schwer zu schließen waren. Der Kader hat dadurch in der Breite deutlich an Qualität verloren.

Kader umfasst 23 Spieler

Für Dimitrios Kalpakidis, der von Daniel Rios das Traineramt übernommen hat, allerdings kein Grund zur Besorgnis: „Wir sind immer noch gut aufgestellt und haben genügend Qualität, um in der Westfalenliga zu bestehen.“ Unter Berücksichtigung der elf Neuzugänge umfasst der Kader 23 Spieler. Ein Teil der „Neuen“ präsentierte sich bereits beim Hecker-Cup und hinterließ einen guten Eindruck: Nino Saka als schneller Mittelfeldmann. Oder Michal Ziolo, der aus der dritten polnischen Liga kommt und die Abwehr verstärkt. Für Torhüter Sascha Piontek holten die Evinger Christoph Parossa, der eigentlich aufhören wollte, jetzt aber noch ein Jahr anhängt.

Trainer Kalpakidis steht in Eving sicherlich vor keiner leichten Aufgabe, aber mit Adis Hasic hat er einen kompetenten Mann an der Seitenlinie, wenn er selbst auf dem Platz steht. Dazu Volker Rieske als Sportlicher Leiter, der die Mannschaft mit Rat und Tat begleiten will, der Gespräche mit den Spielern führen, Spiele analysieren und Vermittler zwischen erster und zweiter Mannschaft sein wird. Das Umfeld in Eving ist ihm bestens bekannt. Schließlich übernahm er vor elf Jahren das Team als Trainer, stieg damit in die Landesliga auf und verabschiedete sich nach drei Jahren in Richtung Weddinghofen.

„In der Vorbereitung sind wir genau auf dem Level, auf dem wir sein müssen“, schildert Volker Rieske den aktuellen Stand. „Wenn wir 95 Prozent geben, dann spielen wir gegen den Abstieg, bei 100 Prozent ist alles möglich“, gibt Rieske seine Meinung zum Abschneiden der Truppe. Sein Trainer wird konkreter: „Unser Saisonziel kann nur ein guter Mittelfeldplatz sein.“

Jürgen Klippert



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