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Immer wieder Schwitten

17.01.2013 | 18:40 Uhr
Immer wieder Schwitten
Eine Szene aus der vergangenen Saison, die Hombrucher verlieren die Partie in Schwitten.

Wenn Hombruch und die Sauerländer aufeinandertreffen, sind sie meist direkte Konkurrenten. Am Samstag geht es gegen den Abstieg.

Wie sich der Saisonverlauf doch gleicht. Westfalia Hombruch und der TV Schwitten gehen seit Beginn dieser Verbandsligaspielzeit den gleichen Weg. Was für beide Teams zweifelsohne keine gute Nachricht ist. Seit Mitte November kleben sie gemeinschaftlich am Tabellenende: Hombruch als Letzter, Schwitten einen Rang davor. Am Samstag treffen beide Mannschaften zum Auftakt der Rückrunde aufeinander – wieder ist das Duell eines von besonderer Bedeutung. Für beide Mannschaften.

Druck noch erhöht

Für Gastgeber Hombruch dürfte es die allerletzte Möglichkeit sein, sich noch Hoffnungen auf den Ligaverbleib machen zu und sich etwas ans Feld heranrobben zu können. Zumal die Schwittener im Nachholspiel am Mittwoch vorgelegt haben, sie gewannen 28:27 in Hattingen und haben nun drei Punkte Vorsprung. „Das hat den Druck auf uns sicher noch erhöht“, gibt Hombruchs Trainer Kai Ruben zu, der aber feststellt: „Wir müssen gewinnen, egal wie.“

In der Vorsaison war das nicht anders. Seinerzeit standen sich Hombruch und Schwitten am vorletzten Spieltag gegenüber. Die Sauerländer setzten sich durch und konnte über den Klassenverbleib jubeln, das Hombrucher Zittern wurde durch die Niederlage um eine Woche verlängert. Immerhin: Es ging damals gut aus.

Zwei Jahre zuvor hieß das Duell wieder Hombruch gegen Schwitten. Damals trugen sie es in der Landesliga aus, beide Mannschaften spielten um den Aufstieg. Die Entscheidung fiel im direkten Duell. Als die Hombrucher Anfang Mai 2009 in Schwitten eine Niederlage kassierten, mussten sie dem Gegner den Vortritt lassen. Ärgerlich damals, doch ziemlich schnell vergessen: Ein Jahr später schaffte die Westfalia den Aufsteig in die Verbandsliga.

Timm Becker



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