HSG-Nachwuchs steht vor den Saisonhöhepunkten

Das Beste zum Schluss - die beiden ambitionierten Mädchenmannschaften der HSG Schwerte/Westhofen stehen vor ihrem abschließenden Saisonhöhepunkt. Die C-Mädchen haben das Hinspiel um die Westdeutsche Meisterschaft vor sich; die B-Jugend reist in den Norden Deutschland, um die Qualifikationsgruppe für die Deutsche Meisterschaft zu Ende zu spielen.

Schwerte.. Beginnen wir mit den Jüngeren: Die weibliche C-Jugend der HSG ist in souveräner Art und Weise in die beiden Endspiele um die Westdeutsche Meisterschaft eingezogen - genauso wie der Gegner, TV Aldekerk. "Das sind ohne Zweifel die beiden besten Mannschaften Westdeutschlands", sagt HSG-Trainer Manfred Ullrich vor dem Hinspiel, das am Sonntag um 11 Uhr in der Vogteihalle, Slousenweg 12, in Kerken (Kreis Kleve) angepfiffen wird.

Ullrich rechnet mit einer knappen Angelegenheit: "Beide Mannschaften sind gleichwertig, die Tagesform wird entscheiden", meint Ullrich. Wie es sich für ein Endspiel gehört, stehen der HSG alle Spielerinnen zur Verfügung. Stellvertretend für das Team bringt Nirina Dressler die ausgeprägte Vorfreude im Schwerter Lager auf den Punkt: "Jetzt kommen zwei richtige Endspiele - das ist Adrenalin pur." Das Rückspiel findet am Samstag, 9. Mai, in der Schwerter FBG-Sporthalle statt.

Reise in den Norden

Auf eine Reise in den Norden der Republik begeben sich die B-Jugend-Mädels der HSG am Wochenende. Gut 30 Kilometer hinter Hamburg ist der SV Henstedt-Ulzburg am Samstag und Sonntag der Gastgeber des letzten Spieltags der Qualifikationsgruppe C für das "Final Four" um die Deutsche Meisterschaft. Zunächst sind die Gastgeber am Samstag gegen den HSV Magdeburg an der Reihe, ehe sie sich tags darauf um 15 Uhr mit den HSG-Mädels messen.

Der Sieger der Dreiergruppe darf sich aufs Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft freuen - aller Handball-Wahrscheinlichkeit nach wird das Henstedt-Ulzburg sein, das die Dreiergruppe mit 4:0-Punkten anführt. Sollten die Norddeutschen gegen Magdeburg gewinnen, wäre dies schon gleichbedeutend mit dem Gruppensieg. Nur mit Magdeburger Schützenhilfe könnte dagegen die HSG am Sonntag noch Gruppensieger werden - aber dies ist eher unwahrscheinlich und steht deshalb nicht an oberster Stelle der Schwerter Prioritätenliste.

"Wir wollen mit aller Konzentration in das Spiel gehen und aus den Fehlern des Hinspiels am vergangenen Samstag lernen", sagt Ullrich, der wegen seines Trainerjobs bei der C-Jugend nicht dabei sein wird. Doch beim Trainerkollegen Mischa Quass ist die Betreuung des Teams in besten Händen. Verzichten muss Quass auf Linkshänderin Melissa Steinhoff, die mit einer Knöchelverletzung ausfällt.