HSG-Mädchenteams in Haan und Magdeburg

Nach der bemerkenswerten Zwischenbilanz mit zwei Titelgewinnen geht es für die beiden Westfalenmeister-Mädchenmannschaften der HSG Schwerte/Westhofen am Wochenende auf der nächst höheren Ebene weiter.

Schwerte.. Beginnen wir mit dem jüngeren der beiden HSG-Erfolgsteams: Für die weiblichen C-Jugend-Handballerinnen steht am Sonntag um 15.45 Uhr in der Sporthalle Adlerstraße beim TV Haan (das liegt zwischen Düsseldorf und Wuppertal) das Halbfinal-Hinspiel um die Westdeutsche Meisterschaft auf dem Programm.

Trainer Manfred Ullrich gibt sich vorsichtig optimistisch: "Natürlich wird es nicht einfach - die Mannschaften, die jetzt noch dabei sind, können alle Handball spielen. Aber wir hoffen, mithalten zu können und wollen ins Finale", sagt Ullrich. Der Coach kann auf den vollen Kader zurückgreifen - mit einer Ausnahme: Emily Schmitz hat sich beim Turnier in Kolding ohne Fremdeinwirkung einen Kreuzbandriss zugezogen. Das Rückspiel gegen Haan findet am nächsten Samstag (25. April) um 16 Uhr statt.

Mit der erkrankten Kathi Petri müssen auch die Schwerter B-Jugend-Mädchen für ihre Partie am Wochenende eine Stammspielerin ersetzen. Im Gegensatz zur C-Jugend, in der auf westdeutscher Ebene Schluss ist und kein Deutscher Meister ausgespielt wird, ist der Modus bei den B-Jugendlichen ein anderer. Hier zählt die HSG als Westfalenmeister zu den bundesweit zwölf besten Mannschaften, die sich an den kommenden drei Wochenenden in vier Dreiergruppen messen. Der jeweilige Gastgeber hat dabei zwei Spiele.

Außenseiter in Magdeburg

Das erste Spiel dieser Dreierrunde führt die HSG Schwerte/Westhofen zum HSV Magdeburg, wo das Team des Trainergespanns Mischa Quass/Manfred Ullrich am Samstag um 15 Uhr als Außenseiter gegen eine mit Auswahlspielerinnen gespickte Mannschaft antritt. Der andere HSG-Gruppengegner ist der norddeutsche SV Henstedt-Ulzburg.

"Wir zählen zu den besten zwölf Mannschaften von München bis Kiel und sind froh, dass wir dabei sind und diese Spiele erleben dürfen", sagt Manfred Ullrich. Als Gruppensieger ist man für das "Final-Four"-Turnier um die Deutsche Meisterschaft (23./24. Mai) qualifiziert und hat zudem einen Platz in der A-Jugend-Bundesliga für die nächste Saison.

"Aber es wäre vermessen, das Final Four für unsere Mannschaft als Zielsetzung auszugeben", sagt Ullrich. Er fährt am Samstag nach dem Spiel zurück, um tags darauf bei der C-Jugend auf der Bank zu sitzen - im Gegensatz zu seinem Trainerkollegen Quass und dem Team, die auch am Sonntag noch in Magdeburg bleiben, um sich am Nachmittag noch den direkten Vergleich der beiden Gruppengegner anzusehen.