Hombruch verliert nach 2:0-Führung
15.11.2009 | 19:47 Uhr 2009-11-15T19:47:00+0100Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche hat der Hombrucher SV gegen das aktuelle Schlusslicht verloren. Nach der 2:3 (1:0)-Niederlage beim SC Hassel hat für den Westfalenliga-Aufsteiger der Abstiegskampf begonnen.
Es war eine bittere, unglückliche, vor allem aber unnötige Schlappe, denn nie und nimmer hätten die Gäste, die neben Danny Baron überraschend doch den von einer Grippe genesenen Torhüter Andy Braun aufbieten konnten, die Partie nach einer 2:0-Führung durch die Treffer von Anil Konya (20.) und Eduardo Cusano (64.) aus der Hand geben dürfen. Doch in den letzten 17 Minuten drehte Hassel die Partie und kam nach nur einem Punkt aus den letzten acht Spielen zum ersten Sieg.
Samir Habibovic war fassungslos über das, was sich am Ende ereignete. „In einer Viertelstunde haben wir uns um den Lohn gebracht”, fasste der Trainer die Ereignisse zusammen. Innerhalb von drei Minuten hatten die Gastgeber zwei individuelle Fehler zum Ausgleich genutzt (73., 76.). Dabei hatte Hombruch zuvor gute Möglichkeiten, den Sack zuzuschnüren. So aber kam es zu einem offenen Schlagabtausch, in dem der HSV sogar noch den dritten Gegentreffer kassierte (87.). In der Endphase kam in entscheidenden Situationen auch Pech hinzu. So war vor dem 2:3 nach einer Attacke an Tim Schwarz der von den Hombruchern erwartete Elfmeterpfiff ausgeblieben. Eine Minute vor Schluss verhinderte nach einem Schuss von Mo El Moudni der Innenpfosten den Ausgleich.
Die beste Note verdiente sich Anil Konya, der nicht zur den Führungstreffer erzielte, sondern auch das 2:0 mit einem Kopfball an den Pfosten vorbereitete.
Habibovic sehnt nach der erneuten Enttäuschung das jetzt anstehende freie Wochenende herbei: „Wir sind froh über die Pause, weil wir Kraft tanken müssen für den Hindrunden-Endspurt.
Hombrucher SV: Papajewski, Cusano, Engel, Baron, Szugfil - El Moudni, Konya (80. Kötter), Ribeiro, Fudala (80. Bazzani) - Schwarz, Greig. - Tore: 0:1 Konya (20.); 0:2 Cusano (64.); 1:2 Heitbreder (73.); 2:2 Moritz (76.); 3:2 Borzek (87.).
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