Hombruch punktet beim Spitzenreiter
14.03.2010 | 19:31 Uhr 2010-03-14T19:31:00+0100Erster Auftritt des Hombrucher SV unter regulären Bedingungen, und beim Spitzenreiter SpVgg. Erkenschwick erkämpfte sich der HSV ein völlig verdientes 2:2.
Endlich konnte Samir Habibovic wieder aus dem Vollen schöpfen, alle Spieler waren einsatzbereit. So entschied er sich für seine bewährte Viererkette, Patrick Schöpf, Anil Konya und Eduardo Ribeiro als Dreierkette davor, Paul Fudala agierte hinter den Spitzen Kenan Doric und Mohamed Lmcademali. Beide Teams hatten sich gerade so sortiert, als der bärenstarke Kenan Doric das erste Mal zuschlug: er legte Euardo Ribeiro zum 0:1 auf (5.).
Doch die Freude währte nicht lange, denn der Favorit reagierte mit der wütenden Präzision des gereizten Riesen. Ganze 100 Sekunden später fiel der Ausgleich durch Stefan Oerterer, allerdings begünstigt durch einen dicken Bock der Hombrucher Innenverteidigung - nicht der einzige vor der Pause, wie sich bald herausstellen sollte.
Der SVE war jetzt wach und trug zügige Angriffe über seine rechte Seite vor. Es dauerte eine ganze Weile, ehe Dennis Szugfil den Bogen gegen den agilen Dominik Ernst raus hatte. Kaum war die Gefahr über links gebannt, patzte erneut die Abteilung Inneres: Danny Baron unterlief ein Fehler, Oerterer setzte sich durch, passte quer zu Tobias Bockhoff, der sich die Chance nicht entgehen ließ (32.).
Der Rest der ersten Hälfte sah einen ängstlichen HSV, der sich mehr schlecht als recht in die Kabine rettete. In der Pause nahm Habibovic einen Wechsel vor, der völlig enttäuschende Lmcademali musste für Armin Ljakic weichen. Und gleich nach Wiederbeginn der nächste Nackenschlag: Anil Konya sah nach einem Revanchefoul zurecht „Rot”.
Starker Doric legt vor - Fudala gleicht aus
Doch dann passierte, was man so oft sieht: der Favorit verkrampfte, im HSV erwachte der Kampfgeist. Schon Ljakic musste den Ausgleich erzielen, doch er trat über den Ball. Kurz darauf legte Doric, gestern Hombruchs Bester, für Fudala auf, der wunderschön zum Ausgleich traf (61.). Als auch noch Andreas Braun einen Foulelfmeter von Vasiliou hielt (84.), war die Überraschung perfekt. Selbst „Gelb-Rot” gegen Ribeiro in der Nachspielzeit richtete keinen Schaden mehr an. „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, aber dann eine super Kampfleistung gezeigt”, freute sich der stolze Trainer.
Hombrucher SV: Braun - Cusano, Engel, Baron, Szugfil - Schöpf (67. El Moudni), Konya, Ribeiro, Fudala - Doric, Lmcademali (46. Ljakic). - Tore: 0:1 Ribeiro (5.); 1:1 Oerterer (7.); 2:1 Bockhoff (32.); 2:2 Fudala (61.). - Rote Karte: Konya (Tätlichkeit, 48.).
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