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Hombruch in Schwerte unter Druck

26.03.2010 | 18:29 Uhr

Das Wochenende ist so etwas wie der Auftakt zu einer ganzen Serie von Spielen für Dortmunds Westfalenligisten. Für den Hombrucher SV geht es zunächst in Schwerte, am kommenden Mittwoch dann gegen Ennepetal um Distanz zu den Abstiegsplätzen. Der ASC 09 kann in Mühlhausen für Schützenhilfe sorgen.

Dass es daneben auch ein individuelles Ziel für den ASC gibt, liegt auf der Hand. „Für uns geht es vor allem darum, dass wir uns jetzt im vorderen Mittelfeld weiter etablieren", ruft Andreas Przybilla in Erinnerung. Der SSV Mühlhausen sei, so Przybilla, genau so einzuschätzen wie die SF Siegen vor Wochenfrist: ein Gegner, der gegen den Abstieg kämpft und gerade daheim um jeden Punkt kämpfen wird. Dass die Mannschaft um Spielertrainer und Ex-Profi Dirk Eitzert schon seit Jahren Erfahrungen im Abstiegskampf sammeln durfte, macht den Job für den ASC nicht leichter.

Wie hoch die Trauben dort hängen können, erfuhren die Blau-Weißen in der Vorsaison, als die Aufstiegsambitionen nach einem 2:2 einen deutlichen Dämpfer erhielten. Auch das 2:0 im Hinspiel dieser Saison war eine eher schwere Geburt. Ob es für Rafik Halim reichen wird, ist völlig offen. Der Dampfmacher auf der rechten Seite musste mit Knieproblemen das Training abbrechen.

Nach zwei Spielen gegen Hochkaräter blieb dem Hombrucher SV außer Lobeshymnen nur ein Pünktchen. Wie gut, dass die Konkurrenz immer mitpatzte, so dass der Abstand zum Elendsviertel der Tabelle gewahrt blieb. Morgen aber geht es am Schützenhof beim VfL Schwerte um eine kleine Vorentscheidung: kann sich der HSV etwas absetzen oder gerät er endgültig in die Bredouille? „Wir haben die ganze Woche darüber gesprochen", verrät Co-Trainer Sead Sabotic, „wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen.” Grundsätzlich ist der HSV in der Lage, jeden Gegner zu schlagen. Aber wie in Brambauer, als die Mannschaft nach 75 ganz starken Minuten und mit einer 2:0-Führung plötzlich nachließ und mit leeren Händen dastand, sollte es keinesfalls laufen.

Wie es aussieht, ist Tim Schwarz, nachdem er sehr gut trainiert hat, wieder bereit für einen Einsatz von Beginn an. Auch Mounir Bazzani ist wieder auf dem Damm, das Trainergespann hat die Qual der Wahl.

Andreas Kuhlmann

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