Holzpfosten-Teamchef Otto bleibt seiner Linie treu

Nach ihrem Erfolg über den direkten Konkurrenten aus Uerdingen haben die Futsaler der Holzpfosten Schwerte in der Liga alle Trümpfe in der Hand allzu forsche Töne des Teamchefs Daniel Otto sind deshalb aber nicht zu vernehmen.

Schwerte.. Denn Daniel Otto von den Futsalern der Holzpfosten Schwerte bleibt auch beim komfortablen Vorsprung von fünf Punkten auf Platz drei und nur noch fünf Spielen seiner Linie treu:

"Ich werde jetzt ganz sicher nicht ausrufen, wir wären schon durch - es weiß doch jeder, was dann passieren würde", sagt Otto und greift ganz tief in die Phrasenkiste: "Wir gucken von Spiel zu Spiel - so wie wir es in den vergangenen Wochen auch getan haben." Der Erfolg gibt ihm recht, acht Siege in Folge sind der Beleg.

Das 1:0 gegen den Tabellennachbarn Bayer Uerdingen war der vorläufig letzte Erfolg der "Pfosten". Ein Erfolg, der bei Otto in der Erkenntnis bestärkt hat, "dass wir mittlerweile ein gewisses Selbstverständnis entwickelt haben, auch die engen Spiele zu gewinnen."

Dank einer kompakten Defensivleistung reichte diesmal sogar ein einziger Treffer durch Matthias Bongartz, der die starke Vorarbeit des besten Spielers auf dem Platz, Marc Nebgen, vollendete. Nebgen ist übrigens neben Nils Klems und Torwart Otto für die Westfalenauswahl nominiert, die am 24./25. Januar um den Länderpokal spielt.

Das nächste Meisterschaftsspiel für die Schwerter steht dann erst eine Woche später in Siegen auf dem Programm - bei der Mannschaft, die den "Pfosten" im Hinspiel am 18. Oktober die bislang einzige Saisonniederlage beigebracht hat.

Anschließend geht es nach Wuppertal und Münster - drei Auswärtsspiele in Serie, nach denen sich dann vielleicht auch Otto etwas konkreter mit den K.o-Spielen um die Deutsche Meisterschaft beschäftigen wird. Wobei der Teamchef bei aller Vorsicht dann doch gesteht, auch jetzt schon mal auf mögliche Gegner geschielt zu haben, die dann warten könnten.
Vorher aber gilt es, die Hausaufgaben in der Liga machen - und zu hoffen, dass sich die Verletztenliste nicht verlängert. Von dieser kann man Stephan Kleine nach seinem Ermüdungsbruch im Zeh wahrscheinlich in Kürze streichen. Bei den knieverletzten Florian Riesewieck, der sich im ersten Training nach seinem gerade überstandenen Nasenbeinbruch einen Innenbandanriss zugezogen hat, und Marcel Katrakazos wird es dagegen etwas dauern.

Und nun gesellt sich auch noch Joel Ahrens zu den Lädierten, der sich beim Skifahren das Schlüsselbein gebrochen hat - gute Besserung!