Hörde vermasselt den Start, gewinnt aber das Spiel

Es war ein Wechsel von Trainerin "Teee" Williams, der die Wende zugunsten des TV Hördes brachte. Nachdem die Volleyballer gegen den USC Münster den ersten Satz verloren, stellte Williams auf der Diagonalposition um - der TV siegte mit 3:1 (20:25, 25:19, 25:13, 25:18).

Dortmund.. Die Hörder gerieten sofort nach dem Anpfiff in Rückstand, mussten die erste Auszeit bereits bei einem 5:9-Rückstand nehmen. Die Münsteraner Angreifer waren nicht in den Griff zu bekommen. Dies blieb zunächst so, die Gäste siegten mit 25:20.

Geheime Zeichen

Im zweiten Satz drohte dem TVH bei 10:12 ein weiterer Rückschlag, als Trainerin "Teee" Williams mit einem Wechsel auf der Diagonalposition den Umschwung einleitete. Für den unglücklich agierenden Jonathan Lange kam der sprunggewaltige Dobromir Karkoszka, der mit Schmetterschlägen aus dem Hinterfeld den USC-Block ignorierte.

Zudem hatte Slacanin die Schwachpunkte in der Gästeannahme ausgemacht und zeigte hinter ihrem Rücken ihren Aufschlägern mit Fingerzeigen Art und anvisierte Ziele der Aufschläge an.

Gewaltige Sprungaufschläge

Nach der ersten Auszeit der Gäste beim 12:12 bog der TVH endgültig auf die Siegerstraße ein. Kapitän Jan Verhoeven zertrümmerte mit seinen gewaltigen Sprungaufschlägen die USC-Annahme, die Mittelblocker Fabian Fingerhut und Christopher Hengefeld schlossen Schnellangriffe ab und ließen kaum noch Bälle passieren.

Weil Libero Christopher Werth (Rückenprobleme) nicht spielen konnte, übernahm Tobias Windscheif die Rolle des freien Mannes - und er spielte einen sicheren ersten Pass auf Spielmacher Pascal Rademacher.

Überzeugendes Debüt

Ab Satz drei hatten die Hörder so deutliche Vorteile, dass Slacanin durchwechselte. So debütierte und überzeugte Mittelblocker Jakob Rebtschinski (24). Der Matchball für den sechsten TVH-Sieg (erst der zweite vor heimischer Kulisse) kam vom guten Schiedsrichter, der das wiederholte Meckern der Münsteraner mit einer Roten Karte bestrafte.