Höchstens Rückstand schrumpft – Hombruch gibt Punkt ab
19.04.2009 | 19:49 Uhr 2009-04-19T19:49:00+0200
Die Vorarbeit haben die Höchstener am Samstag, mit dem 38:27 (20:11)-Sieg gegen Aplerbeck, geleistet. Einen Tag später ging es mit den guten Nachrichten weiter.
Tabellenführer Westerholt verlor das Spitzenspiel gegen Herren-Werve mit 31:32. Plötzlich wird das Rennen um den Aufstieg wieder spannender – Höchsten hat nur noch zwei Punkte Rückstand, außerdem spricht der direkte Vergleich für die Dortmunder.
„Der Höchstener Sieg geht in Ordnung”, zollte Aplerbecks Trainer Karsten Liese dem Gegner Respekt – und nahm zugleich seine Mannschaft in die Pflicht. „Wir haben uns nicht gegen die Niederlage gewehrt”, ärgerte er sich. Schön früh ergab sich der ASC seinem Schicksal. Bereits zur Pause (11:20) war die Begegnung entschieden, in der zweiten Hälfte kamen die Höchstener – trotz offensiver Aplerbecker Deckung – nicht mehr in Bedrängnis.
Aplerbeck: Harder, Trippe; Viefhaus (1), Schröder (4), Rehr (9/6), Roring, Hümecke (3), Grotemeyer (3), Bekel (4), Wittland (1), Schroeter (2), Schmolke.
Höchsten: Theunissen, Vennhaus; Drees (3), Nolte (8), Niehörster (2), Schürmann (11/6), Rademacher (5), Gettys (7), Heuner (3), Rapp, Fieberg, Brenscheidt, Ißleib.
Den Tabellenführer Schwitten wollten sie unter Druck setzten, nun scheint den Hombruchern auf der Zielgeraden selbst die Luft auszugehen: Beim 31:31 (16:13) gegen Sundwig-Westig gab die Westfalia den nächsten Punkt ab.
Wieder verspielte Hombruch in der letzten Viertelstunde einen Vorsprung, der eigentlich zum doppelten Punktgewinn langen sollte. Mit fünf Toren (22:17) führten die Hausherren, doch in der Schlussphase stimmte es insbesondere beim Abwehrverhalten nicht. „Deshalb geht das Unentschieden auch in Ordnung”, gab Hombruchs Trainer Kai Ruben zu. Trotz des Ärgers über einen erneut leichtfertig verspielten Zähler – an der Ausgangsposition der Hombrucher hat sich nicht viel geändert. Sie müssen weiterhin auf einen Ausrutscher des Tabellenführers Schwitten hoffen.
Hombruch: B. Hoffmann, Deuter; Ernst (4), Kähler (2), Vollmer, Dehn (6), Blank (1), Wöhe, Aufdemkamp, Bekel (2), Stockheim (4), Panhorst (3), P. Hoffmann (6/3), Lauritsch (3/1).
Westfalia Hörde hat es verpasst, seine Ausgangsposition im Abstiegskampf zu verbessern: Nach der 27:34 (12:21)-Niederlage gegen den Vorletzten Eintracht Hagen III haben es die Hörder nicht nur eine Chance vergeben, sich von der Abstiegszone abzusetzen. Gegen die Hagener, die nun auf zwei Punkte auf Hörde herangekommen sind, hat die Westfalia nun auch noch den schlechteren direkten Vergleich.
Trainer Dirk Brandes hatte im Vorfeld darauf hingewiesen, verhindern konnte er es aber auch nicht: Mit leichtfertig vergebenen Bällen und daraus resultierenden Gegenstößen brachte Hörde die Gäste ins Spiel. Und die ließen sich diesen Vorteil nicht mehr aus der Hand nehmen. Auch, weil die Hagener Routinier Carsten Fege im Team hatten. Nach seinem Kurzeinsatz beim HC Süd soll er nun helfen, Hagen III vor dem Abstieg zu retten.
Hörde: Reimann; Sigge (2/1), Kurz (3), Leschner, Schön (2), Kreuzberg (3), Wolf (1), Bräutigam (10/4), Bachmann, Diester (4), Brandes (1), Porrmann (1).
Nach zwei Niederlage in Serie ist der ATV Dorstfeld wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt: Gegen den Tabellenletzten SG Massen gab es ein klares 43:32 (20:16). So klar, wie es das Endergebnis aussagt, war es lange Zeit nicht. „Es war eine ziemliche zähe Angelegenheit”, so Trainer Rüdiger Edeling. Beim ATV überzeugten Philipp Lemke (14/7) und Trainersohn Bastian Edeling (6). (TiB)
Dorstfeld: Börsch, Scholz; Goracy (1), Münz (3), Utech (2), Bethke (1), Walter (4), Rodenberg (6), Edeling (6), Hermann (2), Lemke (14/7), Hoffmann (4).
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