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Höchsten nutzt die Vorlage des ASC

22.03.2009 | 20:34 Uhr

Der ASC sorgt für schon gar nicht mehr vermutete Spannung im Aufstiegskampf der Landesliga 3: Mit einer 29:19 (16:9)-Packung schickten die Aplerbecker den Tabellenführer Westerholt nach Hause. Nicht nur die Aplerbecker freuten sich über den Erfolg - auch Verfolger Borussia Höchsten frohlockte.

Die Aplerbecker zogen den Westerholtern insbesondere mit ihrer konsequenten Deckung den Zahn. Sven-Oliver Schmolke und Robin Bekel spielten vorgezogen und kümmerten sich abwechslungsweise um Mittelmann Philipp Jacob; die Westerholter kamen so nie recht in Tritt. Bei 10:6 hatte der ASC erstmals ein kleines Polster herausgespielt, bis zur Pause war das auf sieben Treffer (16:9) angewachsen. In der zweiten Halbzeit ließ der ASC in seiner konzentrierten Spielweise nicht nach.

ASC: Trippe, Schneider; Rehr (6/3), Gladen (4), Roring (2), Schmolke, Wittland (2), Viefhaus, Schroeter (5), Schröder (2), Bekel (4), Grotemeyer (4), Bovensmann.

Die Höchstener nutzen die Vorlage aus Aplerbeck und feierten einen 36:27(16:10)-Pflichtsieg in Rhynern. Nach Pluspunkten beträgt der Rückstand auf Westerholt nun zwei Punkte, allerdings hat der Tabellenführer noch ein Nachholspiel gegen Dorstfeld (3. April, 18 Uhr). Auch mit nur zwei Auchwechselspielern hatten die Höchstener wenig Probleme. Selbst als Rhynern von 10:16 auf 14:16 herankam, sollte die Partie nicht mehr kippen.

Höchsten: Theunissen, Vennhaus; Drees (5), Nolte (9), Kühn (1), Brenscheidt (3), Schürmann (9/2), Rademacher (3), Mertmann (6/1), Ißleib.

Die Dorstfelder Serie hält. Der 35:34 (18:17)-Sieg gegen den Lüner SV war das zwölfte Spiel in Serie ohne Niederlage. Zwar stand die Partie nicht auf höchstem Niveau, dafür war sie kämpferisch und bis zum Schluss spannend. Vom 32:32 (55.) setzte sich der ATV mit den starken Richard Utech und Marvin Hoffmann auf 35:32 ab.

Dorstfeld: F. Scholz, Goracy (2), Münz (1/1), Utech (11/1), Bethke (2), Walter, Fuß (3), T. Scholz, Hermann (4/1), Lemke (5), Rodenberg (2), Edeling, Hoffmann, Grüne.

Landesliga 4: Beim 34:32 (15:12) gegen Ferndorf II gönnte sich Hombruch spielerische Auszeiten, „teilweise war es Schlafwagenhandball”, kritisierte Trainer Kai Ruben. So wurde es in den letzten zehn Minuten nochmal eng. Die 30:25-Führung holten die Gäste aus Ferndorf auf (31:31, 58.), erst im Schlussspurt sicherte Hombruch die zwei Punkte.

Hombruch: B. Hoffmann, Kuse; Ernst, Kähler, Dehn (7), Blank (1), Wöhe (2), Bekel (8), Panhorst (2). Lauritsch (7/5), Timte (2), P. Hoffmann (5).

Westfalia Hörde hat nach dem 19:18 gegen Welper wieder Hoffnung im Abstiegskampf. Nach schwachem Start fand die Westfalia zur Pause wieder Anschluss, bis zur 50. Minute hatte sie einen Fünf-Tore-Vorsprung (17:12) herausgespielt. Eng wurde es noch, weil die Gastgeber – erstmals wieder mit Tobias Bräutigam – gegen Ende nur selten mit sechs Feldspielern auf dem Platz standen.

Dirk Brandes wird zum Saisonende sein Traineramt bei Westfalia Hörde niederlegen. Nach dem gestrigen Sieg gegen Welper gab er diese Entscheidung Hördes Abteilungsleiterin Birgit Send bekannt. Seinen Schritt begründete er mit den Problemen beim Aufbau einer neuen Mannschaft und der schwachen Trainingsbeteiligung in der Saison. Brandes hatte zu Beginn dieser Spielzeit das Traineramt von Thomas Körber (jetzt Brechten) übernommen.

Hörde: Steinkraus, Bachmann (2), Zobel (2), Wiegel (2/2), Kurz (2), Leschner (1), Porrmann (1), Diester (3), Kreuzberg (2), T. Bräutigam (4), Marx, Sigge.

Timm Becker

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