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Höchsten freut sich auf den Samstag

28.09.2010 | 19:40 Uhr
Höchsten freut sich auf den Samstag
Björn Panhorst (Hombruch) in Aktion. Foto: Bodo Goeke

Natürlich ist es viel zu früh, von einer Tendenz zu sprechen oder gar von einer Wachablösung an der Spitze des Dortmunder Herren-Handballs. Gerade einmal drei Spiele sind absolviert, für Borussia Höchsten sogar erst zwei.

Aber diese beiden Spiele haben die Höchstener gewonnen, auch den ersten Auftritt im fernen Ostwestfalen überstanden – und jetzt steht der neue Heimspieltermin auf dem Prüfstand. Erstmals treten Carsten Hergert und sein Team nicht am angestammten Sonntag vor ihr Publikum. Am nächsten Wochenende wird samstags angepfiffen; der SC DJK Everswinkel tritt um 19 Uhr in der Sporthalle Wellinghofen gegen die Höchstener an, und es ist gleich ein Spitzenspiel.

Idealer Termin
für das Spitzenspiel

Und Carsten Hergert hofft auf eine richtig gute Kulisse: „Es ist für Zuschauer, vor allem aber für die Spieler ideal, man anschließend noch etwas unternehmen. Und es gibt keine BVB-Konkurrenz, das Heimspiel gegen die Bayern ist erst am Sonntag.“

Zudem werden Schlachtenbummler erwartet. Die Strecke von Everswinkel (bei Münster) ist vergleichsweise kurz, und bei der DJK herrscht im zweiten Jahr nach dem Aufstieg in die Verbandsliga Start-Euphorie. Drei Siege – der letzte ganz knapp gegen die Drittliga-Reserve des TuS Spenge – haben Everswinkel an die Spitze gebracht. Hergert: „Das wir für uns die erste echte Standortbestimmung.“

In der Süd-Staffel sieht die Lage aus Dortmunder Sicht nicht ganz so rosig aus, allerdings besteht weder beim OSC noch bei Aufsteiger Hombruch Anlass zur Sorge. „2:4 Punkte zum Start,“ so OSC-Coach Thorsten Stoschek, „das musste man durchaus einkalkulieren. Ärgerlich ist, dass beide Niederlagen vermeidbar waren.“ Bei der Ursachenforschung finden sich deutliche Indizien in der Statistik: Elf torlose Angriffe in Folge hatten den OSC im Heimspiel gegen den HSC Recklinghausen auf die Verliererstraße gebracht. In Volmetal war es ganz. „Das sind Phasen, in denen sich alle Spieler nacheinander ihre Fehler nehmen. Vier Lattenabpraller, von denen drei beim Gegner gelandet sind kamen zuletzt noch dazu.“ In erster Linie sieht Stoschek die Ursache im Mangel an Erfahrung: „Alle haben von dem jungen Recklinghäuser Team gesprochen – unsere Mannschaft ist im Schnitt jünger.“

Grundsätzlich ist Stoschek sicher, dass es bis zur Besserung nur eine Frage der Zeit ist: „Wir sind auf dem richtigen Weg!“ Sorgen machen ihm eher seine Torhüter. Mit vier Keepern war der OSC in die Saison gestartet, jetzt sind es noch zwei. Nach dem Bänderriss von Julian Stumpf zog sich am Freitag Nedo Pleic einen Sehnenriss am Daumen zu. In Eiserfeld müssen jetzt Routinier Malte Lueg und Youngster Lukas Brüske allein ran.

Weiterhin Personalsorgen hat nach dem ersten Saisonsieg auch Hombruchs Kai Ruben, allerdings im Rückraum. Patrick Hoffmann und Marc Kähler dürften gegen den TuS Bommern ausfallen, ebenso Oliver Brosig, der am Wochenende heiratet. Dafür hat Marc Lauritsch seine Sperre abgesessen und Martin Dehn könnte ebenso wie Rechtsaußen Björn Panhorst rechtzeitig fit werden. Trotzdem sagt Kai Ruben schon jetzt: „Nach dem Bommern-Spiel haben wir zwei freie Wochenenden, die können wir gut gebrauchen.“

Volker Surkamp

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