Hennen beim abgeschlagenen Zweiten zu Gast

Eigentlich muss sich Hennens Trainer Peter Habermann kaum Gedanken um den Sonntagstrip nach Hattingen machen. Sein Team glänzt in der Rückrunde, hat in der letzten Woche eindrucksvoll bewiesen, auch mit den Mannschaft von ganz oben mithalten zu können. Nun geht es zu Hedefspor Hattingen, dem weit abgeschlagenen Zweiten.

Hennen.. Fußball-Landesliga 3
Hedefspor Hattingen - SC Hennen
(Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Munscheidstraße)

Zehn Punkte liegen zwischen Hattingen und Hennen. Habermann erkennt seinen kommenden Gegner zwar allenfalls mit dem Fernglas, verfolgt aber ambitionierte Pläne für den Fünf-Spiele-Rest der Saison. "Wir wollen den einen oder anderen noch ärgern. Bei 15 Punkten ist vielleicht ja sogar noch Hattingen möglich", glaubt Habermann mutig. Mit einem Punkt bei Hedefspor wäre er dennoch d‘accord.

Vor allem wegen eines Faktors, der bei Fußballern so wenig Enthusiasmus auslöst wie Cooper-Tests in der Vorbereitung: die Hattinger Asche, ein Unikum in der Landesliga. "Das wird rustikaler. Also müssen mir mit viel Disziplin und wenig schönem Fußball spielen", sagt der Trainer, dem der gelbgesperrte Kemal Sentürk fehlt.