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Heimvorteil für Christoph Schübbe

01.09.2010 | 17:14 Uhr
Heimvorteil für Christoph Schübbe
Die Hoffnungen ruhen auf Christoph Schübbe: Andreas Schulz, Manfred Schmadtke und Britta Riede (Bereichsleiterin Sparkasse Dortmund) glauben an den jungen Hombrucher.

Das Erfolgsrezept klingt ganz simpel. „Immer wenn’s knattert, dann sind die Zuschauer da“, spricht Manfred Schmadtke, der Ehrenvorsitzende des RuMC Sturm Hombruch Klartext. Die Lautstärke kommt durch die Dernys, die auch am Sonntag bei der 37. Auflage der Internationalen Meisterschaft von Dortmund im Mittelpunkt stehen.

Was natürlich nicht so ganz stimmt. Die Dernys, das sind diese kleinen Motorräder, auf denen der sogenannte Schrittmacher stets mittreten muss, sind wichtig. Noch wichtiger aber sind naturgemäß die Sportler. Allen voran der Hombrucher Lokalmatador Christoph Schübbe. Der junge Mann, gerade erst 19 Jahre alt, gilt als Hoffnungsträger für den Dortmunder Amateur-Radsport. Im Vorjahr noch bei den Junioren, schlug er sich in diesem Jahr ziemlich klasse. Innerhalb von einem halben Jahr stieg er von der C- in die A-Klasse auf, fährt damit also in der höchsten deutschen Amateur-Klasse.

Natürlich möchte Schübbe auch bei seinem Heimrennen glänzen. Um aber beim abschließenden Derny-Rennen überhaupt dabei zu sein, muss er sich im vorangehenden Kriterium qualifizieren. Acht Fahrer kommen weiter, drei weitere darf der Veranstalter nach seiner Wahl benennen. Für Schübbe sollte also in jedem Fall Platz vorhanden sein. Unter den Schrittmachern sind mit Lars und Thorsten Rellensmann sowie Gerd Funk gleich drei Dortmunder Ex-Radsportler.

Der Blick auf die Siegerliste vergangener Tag zeigt die Attrativität dieses Tradiditonsrennens, das sich optimal mit dem gleichzeitig stattfindenden Hombrucher Straßenfest ergänzt. Klangvolle Namen wie Erik Zabel, Bernd Gröne, Rudi Kemna oder Andreas Beikirch (Rekordsieger mit fünf Erfolgen) eroberten die Hombrucher Fans im Sturm. In den Anfangsjahren - damals noch als Stadtmeisterschaft - gewannen Männer wie Ernst Claußmeyer, Hans-Martin Bautz, Winfried Bölke oder Willi Kamp, der 50 Jahre nach seinem Erfolg 1959 heute als Sponsor für die Hombrucher auftritt.

In diesem Jahr heißen die Favoriten Florian Schweter oder Sebastian Flaskamp, die Sieger der beiden letzten Austragungen. Dazu kommt ein Team von Sparta Prag und die Jungs vom SC Wiedenbrück mit den Gebrüdern Klemme.

Stark vertreten sind die Hombrucher auch in den restlichen Klassen. Besonders bei den U 19-Junioren, wo ein Quartett unter Führung von Andre Laudanski und Florian Fischer antritt. Gefahren wird auf dem bewährten 850 m-Rundkurs mit Start/Ziel auf der Harkortstraße.

Peter Kehl

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