HC Süd und OSC holen Luft
18.04.2010 | 21:10 Uhr 2010-04-18T21:10:00+0200
Der HC Süd und der OSC holen Luft im Kampf gegen den Abstieg aus der Verbandsliga: Die Südlichen besiegten Schalksmühle-Halver II mit 29:23, der OSC kam bei Absteiger Herne zum 31:28-Erfolg.
Es hat zweifelsohne schon schlechtere Wochen beim HC Süd gegeben als die vergangene. Nach dem überraschenden Sieg gegen Gevelsberg am Mittwoch legte die Mannschaft am Samstag nach. Mit dem 29:23 (13:12) gegen Schalksmühle-Halver II schaffen die Südlichen den Anschluss an die untere Tabellenmitte. Nicht mehr, nicht weniger.
Am Mittwoch freuten sie sich über einen Erfolg gegen eine Mannschaft, die es zum Schluss mit der Gegenwehr nicht mehr ganz so ernst nahm. Diesmal holten sie zwei Punkte gegen ein Team, das sich weitaus weniger spendabel präsentierte. Mit einem Sieg in Dortmund hätte die Schalksmühler Zweitvertretung endgültig letzte Zweifel am Klassenverbleib beseitigen können. Nun gehört auch sie zum großen Feld der Mannschaften, die mit dem Rechnen beginnen können.
Diesmal ist Trippe der Rückhalt
Den Grundstein zum Sieg legte der HC Süd, als die letzte Viertelstunde anbrach. Vom 19:17 (44.) zogen die Südlichen auf 24:17 (51.) davon – diesen Vorsprung ließen sie sich nicht mehr nehmen. Wie auch schon vier Tage zuvor konnten sich die Hausherren auf einen starken Rückhalt im Tor verlassen. Der hieß diesmal allerdings Michael Trippe. In der zweiten Hälfte kam er für Martin Waschescio (der gegen Gevelsberg der überragende Mann war) ins Tor, nach zehn Minuten hatte er bereits zwei Gegenstöße und einen Strafwurf gehalten. „Unser Torhütergespann ist eine Bank”, freute sich Martin Denso über die starken Leistungen seiner Hintermänner. Mit dem Rest der Mannschaft konnte er ebenso zufrieden sein...
HC Süd: Waschescio (bis 30.), Trippe (ab 31.); Konkel (3), Hausl (8/5), Fuck (2), Pixberg (13/6), Hobrock, Decker (1), Hennemann (1), Höhmann (1), Becker.
Schon im Hinspiel, beim knappen Sieg mit einem Tor Unterschied, hat es der OSC spannend gemacht. Im Rückspiel war es ähnlich, wenn auch nicht ganz so eng: Mit 31:28 (15:11) setzten sich die Dortmunder bei Verbandsligaabsteiger Herne durch.
Als die Dortmunder mit einer 15:11-Führung in die Pause gingen, war zumindest alles vorbereitet, um eingangs der zweiten Hälfte das Spiel endgültig zu entschieden. Doch es kam anders: Die Herner wollten sich so einfach nicht geschlagen geben. Während sie Tor um Tor aufholten und nach 48 Minuten sogar die Führung übernahmen (22:21), hatte der OSC plötzlich mit seiner Nervosität zu kämpfen. Dass es dennoch zu einem Sieg langte, lag an der Kampfkraft der Dortmunder, bei denen Florian Edeling (8/2) und Philipp Schürmann (8/3) herausragten.
OSC: Stumpf, Brüske; Edeling (8/2), Teupe, Lepine (3/1), Schröter (2), Tomlik (3), Schürmann (8/3), Köhne, Bekston (2), Austermann (3/1), Strauß (2), Wittland.
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